"Harry Potter – The Exhibition" - Pressepreview im Kölner Odysseum

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  Köln: odysseum | "Geschichte für Alle" war für euch bei der großen Pressepreview zu Harry Potter – The Exhibition. Als "V.I.M." ("Very Importan Muggle") tauchten wir ein in eine Welt voller Magie und Zauberei. Bevor es in die Ausstellung ging, legte ich mir einen Schal um und griff mir einen Zauberstab, um für die Kamera der Fotografen zu posieren.

Ich bekam einen Zettel mit Nummer und konnte mir das Foto am Ende abholen.

Dazu aber später mehr. Absolut Pottermäßig ging es weiter.

Zu Beginn der Ausstellung durfte ich den sprechenden Hut austesten. Egal wohin, bloß nicht Slytherin!, war mein erster Gedanke. Der Hut ließ mich zappeln, aber ich hatte Glück: Gryffindor! Puuuh! Vorbei an Videowänden und dem Hogwarts Express an Gleis 9 ¾ erreichte ich schließlich die animierte fette Dame, die mir via Bildschirm Einlass ins Gryffindor Haus gestattete. Zahlreiche Bilder schmückten die Wände und machten das Hogwarts Feeling perfekt. Im Gryffindor Haus gewährten gläserne Truhen einen Einblick in die Habseligkeiten von Harry Potter, Hermine Granger, Ron Weasley und Neville Longbottom.

Mr. Matthew Lewis aka Neville Longbottom posierte an seiner gläsernen Truhe und zeigte, was er als Neville in Hogwarts benötigte. Weiter ging es: vorbei an verschiedensten Kleidungsstücken der Gryffindors, dem riesen Clown „Jack - In – The – Box“, der aus Professor Lupins Unterricht beknnat ist, über Irrwichte, Wichteln und Umhängen zur Abteilung der Kräuterkunde. Eine Glasvitrine war gefüllt mit Tontöpfen und Werkzeug, welches sowohl die Schüler aus Gryffindor als auch die der Slytherins nutzen, um ihre Alraunen umzutopfen.

Jeder Besucher durfte eine Alraune ziehen und sich das damit verbundene ohrenbetäubende Geschrei anhören. Am Quidditch Feld hatte man die Möglichkeit, sein Können zu testen. Neben den Quidditch Ringen, die als Tore gelten, gab es das Quidditch Equipment zu bestaunen – ob Besen, goldener Schnatz, Flaggen, Wimpel oder Utensilien der Quidditch Weltmeisterschaft,... das Besichtigen der Requisiten ließ die Herzen der Potter Fans höher schlagen.

Hinter dem Sportareal der Zauberer kam ich an Seidenschnabel, dem großen Hippogreif, vorbei. Seidenschnabel stand vor Hagrids Hütte und beeindruckte durch seine Größe und die imposante, detaillierte Gestaltung. In Hagrids Hütte waren alle Gegenstände -wie für einen Halbriesen nötig- etwas größer und mächtiger gestaltet. Ich habe in seinem riesigen Stuhl Platz genommen und mich für einen kurzen Moment ziemlich klein gefühlt.

Hinter Hagrids Hütte begegnete ich der Riesenspinne Aragog, einem Centauren und dem ungarischen Dornschwanzdrachen. In weiteren Vitrinen sind die verschiedensten Zauberstäbe ausgestellt. Der Stein der Weisen, sowie der fliegende Schlüssel dürfen bei "Harry Potter – The Exhibition" selbstverständlich nicht fehlen. Furchteinflößend war die Statue des Engels des Todes, wie sie in "Harry Potter und der Feuerkelch" zum Schluss auf dem Friedhof zu sehen ist. Direkt daneben: der Umhang Lord Voldemorts, welcher von Schauspieler Ralph Fiennes im Kampf gegen Harry Potter in "Harry Potter und der Feuerkelch" getragen wurde. Lord Voldemorts Zauberstab mit Phönixfeder-Kern stand in der Glasvitrine neben Umhang und Modell von Naginis Kopf. An den Wänden hingen Ausschnitte aus dem Tagespropheten, der über die gesuchten Totesser berichtete. Davor lag Tom Riddles Tagebuch, sowie der Kelche von Helga Hufflepuff und Rovena Ravenclaws Diadem.

n der großen Halle, die unter den Zauberern in Hogwarts als wichtigster Treffpunkt gilt, wird in den Filmen gemeinsam gespeist, gefeiert und die Eulenpost entgegengenommen. In den Vitrinen der großen Halle sind Süßigkeiten und Naschereien, Ausschnitte aus der Regierungsakte für Muggelstämmige von Bill Weasley, sowie der Tarnumhang, der Elderstab und der Stein der Auferstehung ausgestellt. Dem Elderstab wird nachgesagt, der mächstigste Zauberstab von allen zu sein. Er wurde in "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes" von Lord Voldemort aus dem Grab Dumbledores gestohlen.

Der Stein der Auferstehung wurde von Harry genutzt, um Remus Lupin, Sirius Black und seine Eltern zu rufen, kurz bevor er im dunklen, verbotenen Wald dem mächtigen Lord Voldemort gegenüber trat.

Hauself Dobby und Dumbledores Phönix Fawkes dürfen natürlich auch nicht fehlen und sind ebenfalls in der großen Halle platziert, bevor man durch einen Durchgang zu Ollivanders gelangt, wo der Besucher sich als Andenken an die Ausstellung einen eigenen Zauberstab kaufen kann.

Weitere Harry Potter Fan Utensilien wie die Quidditch Ausrüstung in den vier Farben der Hogwarts Häuser, Schokoladenfrösche, Bertie Bott’s Bohnen, Harry Potter Brillen, Tassen, Pins, Eule Hedwig in Plüsch und ganz viele weitere Dinge rund um das Leben in Hogwarts sind hier erhältlich. Natürlich gab es auch das zu Beginn des Berichts erwähnte Foto mit Schal und Zauberstab zu erwerben.

Für Besucher sind die Bilder jedoch eine kostspielige Angelegenheit. Für 18€ sind Sie dabei! Bei drei Fotos gibt es ein Sparangebot für 30€ oder aber bei allen sechs Bildern zahlt man „nur“ 42,50€. Dafür gibt’s dann aber auch alle als digitale Version on top, jedoch nur einen Rahmen aus Pappe. Für wahre Fans natürlich ein Muss, aber für eine Familie mit mehreren Kindern wahrscheinlich tatsächlich nicht machbar, denn für eine knappe Stunde Potter Feeling zahlt man pro Person 29,95€, ermäßigte Tickets gibt es bereits ab 18,95€.

Für Familien bietet "Harry Potter – The Exhibition" ein Ticket für knapp 100€ an – darin enthalten ist der Eintritt für zwei Erwachsene und zwei Kinder.

Klar ist es toll, sich die Requisiten, die größtenteils Originale sind anzusehen, es macht auch Spaß in die Welt der Zauberer einzutauchen, aber ob das Preis-Leistungsverhältnis so stimmt? Ich wage es zu bezweifeln... Bin gespannt was ihr zu berichten habt.

Liebst, Ragna von "Geschichte für Alle"
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