Nacht der Museen in Düsseldorf am 25. März

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Joachim Schmidt und Hans-Georg Lohe freuen sich auf die Nacht der Museen. Foto: vos

Als "ganz, ganz großes Event" bezeichnet Kulturdezernent Hans-Georg Lohe die Nacht der Museen, die in diesem Jahr am Samstag, 25. März, stattfindet. 40 Museen, Galerien und Off-Räume öffnen dafür ab 19 Uhr ihre Türen, mindestens bis 24 Uhr, teils bis in den frühen Morgen. In dieser Zeit werden rund 200 Programmpunkte angeboten - von Konzerten über Workshops bis hin zu Lesungen. Thema in diesem Jahr auch: Frankreich und der Grand Départ.

Dieser ist auch Grund dafür, dass die Nacht der Museen in diesem Jahr früher als gewöhnlich stattfindet. "Plus que 100 jours! - Nur noch 100 Tage!" heißt es dann auch im Institut Francais, das eines von zehn Einrichtungen ist, in denen sich der Abend um das Thema Tour de France dreht. Beispiele gefällig? Der Kulturverein Metzgerei Schnitzel widmet sich der aktiven Fahrradkultur. Das NRW-Forum ruft zu einer Bike-Sharing-Aktion auf, unter dem Titel "Free Bike" werden wieder flott gemachte Räder in dieser Nacht verliehen. Auch im Heine-Institut wird auf Frankreich geschaut. "Heinrich Heine hat schließlich 25 Jahre in Paris gelebt", sagt Jan-Birger von Holtum vom Institut mit Sitz an der Bilker Straße. Im Rathaus startet ein Aktionsprogramm schon um 12 Uhr, Motto ist: "Bonjour le tour". Und die Off-Location postPost verwandelt sich in einen riesigen Fahrradflohmarkt. Übrigens ein Standort, der zum ersten Mal dabei ist. Denn wie in jedem Jahr können die Veranstalter auch 2017 neue Locations vorstellen. Darunter beispielsweise noch das Mannesmannhochhaus, in dem sich die Besucher in der 21. Etage nicht nur über aktuelle Kunst aus NRW sondern auch über einen tollen Ausblick auf die Stadt freuen können. Und das Marionetten-Theater, in dem ein besonderer Blick hinter die Kulissen gewährt wird.
Alle großen Museen in der Stadt sind ebenfalls wieder mit dabei. "Im K 21 wird "in Orbit" von Tomás Saracenco wieder eröffnet", verkündet Lohe.
Wie in den Vorjahren spielt Musik eine große Rolle. Unter anderem gibt es im KIT-Café Jazz, im Maxhaus Modern Gospel und im Filmmuseum hat die Band Vibravoid einen ihrer seltenen Auftritte in ihrer Heimatstadt.
"Wir konnten den Eintrittspreis halten", hat Joachim Schmidt von der Geschäftsführung der k/c/eMarketing3 GmbH, die gemeinsam mit der Stadt die Nacht der Museen veranstaltet, eine gute Nachricht. Für 14 Euro können alle Einrichtungen besucht, sowie die Shuttle-Busse genutzt werden. Er wirbt in eigener Sache: "Es gibt jedes Jahr neue Gründe zu kommen. Es geht darum eine schöne Nacht zu haben", so Schmidt.
Dass in der Nacht die Zeit um eine Stunde vorgestellt wird, soll für die Nachtschwärmer keine Rolle spielen. "Alle angegebenen Uhrzeiten sind noch Winterzeit", so Schmidt.
Mehr Infos unter www.nacht-der-museen.de und am Tag selbst am Grabbeplatz, wo es einen Infostand mit Programmheften geben wird.
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