Fehlender Siegeswille bescherte den Herren 1 der BG Duisburg-West eine verdiente Auswärtsniederlage

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Düsseldorf: Max-Planck-Gymnasium | Auch einen Tag nach der 84:76-Niederlage der Herren 1 der BG sitzt der Frust beim Trainer immer noch tief. „Über die Niederlage dürfen wir uns nicht beschweren. In so einem Spiel muss man den Sieg wollen und da war uns Düsseldorf eindeutig voraus.“ Doch der Reihe nach. Die Gäste aus Duisburg starteten gut in das Spiel und führten fast das komplette erste Viertel knapp. Sechs Spieler punkteten. Doch durch eine schwache Verteidigungsleistung blieb Düsseldorf am Ball und die Westler konnten die Führung nicht noch deutlicher ausbauen als mit 17:25 nach dem ersten Viertel.

Gleiches Bild im zweiten Viertel: vorne trafen die Duisburg den Korb, hinten konnte Düsseldorf einfach punkten. Positiver Aspekt war, dass die BGler den Vorsprung weiter behalten konnten. Mit einer 33:43-Führung ging es in die Halbzeitpause.

Den Hinweis des Trainers, dass das Spiel noch lange nicht entschieden ist, wurde von den Spielern offensichtlich nicht Ernst genommen. Die Gastgeber kamen „heiß“ aus der Kabine und kämpften sich innerhalb von vier Spielminuten wieder heran (24. Spielminute: 44:45). Im restlichen Viertel wechselte sich die Führung ab. Immer wieder wurden die Landeshauptstädter zu einfachen Punkten eingeladen, die diese Geschenke auch stets annahmen. Gleichwohl gingen die BGler mit einer knappen 56:57 Führung ins Schlussviertel.

Den Sieg wollten die Maccabianer dann in den letzten zehn Spielminuten einfach mehr. Innerhalb von sechs Spielminuten bauten sie ihre Führung auf neun Punkte aus (36. Spielminute: 72:63). Nach einer Auszeit und deutlichen Ansprache von Coach Spitzlay kämpften sich die Gäste mit einem 8:0-Lauf wieder heran. Doch erneute Schwächen in der Verteidigung und auch im Abschluss sicherten Düsseldorf den verdienten Sieg.

„Wenn der Gegner in einer Halbzeit 51 Punkte erzielt, dann darf man sich über eine knappe Niederlage nicht beschweren. Durch elementare Fehler haben wir die Maccabianer geradezu zum Punkten eingeladen. Wenn dann auch noch die Luft fehlt, dann mache ich halt auch im Angriff Fehler. Da haben wir im Training eine Menge aufzuarbeiten, langweilig wird uns also nicht werden.“ so fasste Trainer Carsten Spitzlay das Spielgeschehen zusammen.
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