Auf den Spuren Beethovens und Siegfried, dem Drachentöter

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Die Mitglieder des Gevelsberger Heimatveins erkundeten die Stadt Bonn. (Foto: Carola Dreher)
Gevelsberg: Gevelsberg |

Vor Kurzem war es wieder mal so weit: Wie jedes Jahr unternahm der Gevelsberger Heimatverein seinen traditionellen Jahresausflug.

Früh am Morgen starteten 36 Mitglieder erwartungsvoll mit dem Bus nach Bonn. Dort angekommen, stieg ein Stadtführer zu, der allen in einer zweistündigen Stadtrundfahrt die Beethovenstadt näherbrachte. Gestartet wurde an der Hofgartenwiese, neben der Universität mit seinem botanischen Garten, vorbei an der Museumsmeile mit dem Museum König, dem Haus der Geschichte und der Bundeskunsthalle. Weiter ging es in die Südstadt, wo prächtige Villen mit Gründerzeitfassaden aus dem 19. Jhd. bestaunt werden konnten, dann folgte man dem Weg der Demokratie und gelangte ins alte Bundesviertel mit dem Kanzleramt und der Villa Hammerschmidt sowie dem Wasserwerk, das als Plenarsaal genutzt wurde und dem Palais Schaumburg, dem zweiten Dienstsitz der Bundeskanzlerin.
Natürlich durfte auch ein Abstecher nach Bad Godesberg nicht fehlen: Mit dem Ausbau zur Kurstadt erlebte Godesberg, das sich seit 1925 „Bad“ nennen darf, im 18. Jhd. seine zweite Blütezeit. Das Kurviertel mit der Redoute zeugt noch heute vom Beginn dieser Epoche. Mit Anschluss ans Bahnnetz im Jahre 1856 genossen auch viele Industriebarone hier die Sommerfrische und Rheinromantik. Später ließen sich viele Botschaften in diesen Villen nieder. Nach so viel Eindrücken und Informationen ließ man es sich in einer Bonner Traditionsgaststätte erst einmal richtig gut schmecken, um sich dann mit dem Schiff auf den Weg nach Königswinter zu machen. Dabei konnte man das Regierungsviertel gut vom Schiff aus sehen, ebenso wie den DHL Tower und das Hochhaus der Vereinten Nationen, das in seiner ganzen Größe bestaunt werden konnte. Aber auch der Petersberg und der Drachenfels blieben nicht ohne Beachtung. In Königswinter nutzten alle Teilnehmer das schöne Wetter zu einem Spaziergang durch den kleinen Ort, mit seinen schönen Fachwerkhäusern; und der ein oder andere ließ sich zu einem leckeren Eis mit Blick auf den Rhein verführen. So endete ein interessanter Tag gegen Abend wieder in Gevelsberg.
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