Warum ist die Gründung eines islamischen Wohlfahrtssystems erforderlich und warum wir diese Gründung nicht den Opportunisten überlassen sollten?

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Warum ist die Gründung eines islamischen Wohlfahrtssystems erforderlich und warum wir diese Gründung nicht den Opportunisten überlassen sollten?

Für mich als Bürger der BRD und als überzeugter Demokrat- steht die Menschenwürde an erster Stelle. Sie ist das Maß aller Dinge. Rasse, Hautfarbe und die Religion sagen über den Menschen gar nichts aus. Sein Handeln, seine Art den Menschen zu begegnen und die Art und Weise- wie er oder sie der Gesellschaft hilft- sich zu entwickeln- das zeichnet einen guten Menschen aus.
In Deutschland leben ca. 4 Mill. Menschen muslimischen Glaubens- ich bin einer von ihnen. Ich fühle mich sehr wohl in diesem, unserem Lande. Ich lebe gerne hier. Ich arbeite gerne hier. Ich engagiere mich gerne für diese Gesellschaft, denn ich bin ein Teil von Ihr!
Aber ich sehe- auch aus beruflichen Gründen- also a posteriori- dass es Menschen gibt, die leiden, weil sie kaum jemand versteht. Nicht weil man sie nicht verstehen will, sondern, weil sie eine andere Sozialisation durchlaufen haben. Für diese Menschen wollen wir- deutsche Bürger muslimischen Glaubens- Anlaufstellen aufbauen. Wir wollen sie verstehen, denn nur so können wir sie in dieser Gesellschaft integrieren. Die Gründung eines islamischen Wohlfahrtssystems dient der Integration und nicht der Schaffung einer Parallelgesellschaft! Genau solch eine Entwicklung wollen wir verhindern. Wie? Indem wir beispielsweise die Jugendarbeit in diesem Bereich anders ausrichten- indem wir Hospizeinrichtungen aufbauen, indem wir Frauenberatungsstellen aufbauen, hier geht es um häusliche Gewalt, Abtreibung etc. Wir müssen die sogenannten Tabu-Themen in den Vordergrund rücken- hier geht es um Schwerbehinderung, Abtreibung bei ungewollter Schwangerschaft, Sterbehilfe etc. Für diese 4 mill. Menschen wollen wir Lösungen anbieten, die eine win-win Situation schaffen. Einerseits gehen wir auf diese Menschen spezifisch ein- andrerseits führen wir sie so in unsere Gesellschaft ein- das ist Integration. Es geht um entsprechende Tagesstätten, Pflegeheime etc. Natürlich mache ich hier kein Unterschied. Ob jemand sunnitisch, schiitisch, alevetisch oder was auch immer. Es muss - daran müssen die Muslime hier im Lande arbeiten- ein Kompromis gefunden werden- basierend auf unserer parlamentarischen Demokratie!
Wir sind uns doch einig, dass Moscheen und Imame mit solchen Aufgaben völlig überfordert sind! Die islamischen Verbände tun hier nahezu kaum etwas. Deswegen auch, weil sie nicht über das Know How verfügen!
Es ist mir auch wichtig, dass sich hier Leute engagieren, die von der Materie eine Ahnung haben und nicht solche, die aus Kalkül sich hier engagieren, um sich zu profilieren! Basis ist die deutsche Sprache- natürlich freuen wir uns, wenn wir Menschen haben, die mehrere Sprache sprechen- das ist eine grossartige Bereicherung für unser Vorhaben. Wir streben eine sehr enge Zusammenarbeit mit der Caritas und der Diakonie und mit allen Vereinen, Gruppierungen, Einzelpersonen, die gerne mit uns arbeiten wollen oder uns unterstützen wollen. Wir nehmen jede Hilfe an und sind dankbar.
Wir wollen mit den Kirchen und mit der jüdischen Gemeinde zusammen arbeiten. Bedauerlicherweise muss ich sagen, dass momentan viele versuchen- ein islamisches Wohlfahrtssystem aufzubauen- aber nicht als Zweck an sich, sondern als Mittel zu Zweck- mit anderen Worten, sie wollen davon profitieren! Das werden wir nicht zulassen und ich appelliere an alle, insbesondere an den Kommunen, Landesregierungen genaustens zu überprüfen, wer die Hand aufhält? Wir wollen nicht, dass Menschen diese wichtige Aufgabe übernehmen, die unserer Verfassungsordnung feindlich gesinnt sind! Auch nicht Menschen, die von der Materie keine Ahnung haben!
Daher haben wir uns entschlossen- einen Verband zu gründen! Mit Stolz kann ich sagen, dass es mein Projekt ist- meine Idee! Ungern würde ich diese Aufgabe Menschen überlassen, die sich mit der deutschen Gesellschaft nicht identifizieren können. Denn dann ist das zum Scheitern verurteilt!
Die Würde des Menschen ist unantastbar!
Ich hoffe, dass Sie, meine Damen und Herren, meine Idee und Intetion verstanden haben! Es geht um Integration durch Humanismus! Ich hoffe, dass meine Vision Wirklichkeit wird! Ich wünsche mir , dass wir gemeinsam Hand in Hand für unsere Zukunft in diesem wunderbarem Land arbeiten! Das geht nur dann, wenn wir ehrlich und offen miteinander umgehen. Wenn wir auf einander Rücksicht nehmen! Wenn der Schwächste im Lande sich wohl fühlt, dann sind wir auf dem richtigen Weg. In diesem Sinne wünsche ich uns allen, dass wir über diese Idee einfach mal nachdenken!

Mimoun Azizi
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