Harmonische Jahreshauptversammlung beim VfL Eintracht - Kurt Sänger für 80 Jahre Vereinstreue geehrt

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Der 2. Vorsitzende Ralf Wilke (rechts) überbrachte Jubilar Kurt Sänger die Glückwünsche zur 80-jährigen Vereinsmitgliedschaft. (Foto Kirsten Müller)
Im Mittelpunkt der überaus harmonischen Jahreshauptversammlung des VfL Eintracht Hagen in der Gaststätte Humpert am Höing standen die Ehrungen langjähriger Mitglieder. Allen voran von Kurt Sänger. Der inzwischen 92-jährige, der sich als Leichtathlet und Handballer beim VfL Eintracht Hagen, aber auch als sechsfacher deutscher Meister im Kegeln mit der KSK Germania Hagen einen Namen machte, gehört dem Wehringhauser Traditionsverein mittlerweile seit stolzen 80 (!) Jahren an.

Auf bemerkenswerte 60 Jahre bei den Grüngelben konnte derweil Handballikone Bernd Lückel, Wolfgang Schölling, der Leiter der Leichtathletik-Abteilung, sowie Handballer Karl-Heinz Linne blicken. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Frederik Kowalski und Sebastian Klempt geehrt und für zehn Jahre im VfL Eintracht Sydney Quick, Oliver Kedzia, Jonas Queckenstedt, Andre Bauer und Philipp Müller aus der Handballabteilung sowie Patrik Schwarzer aus der Tischtennisabteilung. Letzterem wurde zudem gemeinsam mit Handballer Manfred Steinhoff eine besondere Ehre zu Teil: beide wurden für ihre großes Engagement im Verein zu „Mitgliedern des Jahres“ gekürt.

Wahlen zum Vorstand standen turnusgemäß nicht auf der Tagesordnung. Lediglich für den nach zwei Jahren turnusgemäß ausgeschiedenen Kassenprüfer Rolf Ashauer wurde ein Nachfolger gesucht. Diese Aufgabe übernimmt nun Hans Marker gemeinsam mit Tanja Schäfer, die noch ein Jahr lang im Amt ist.
Für große Freude sorgte vor allem die Tatsache, dass der VfL Eintracht Hagen entgegen dem allgemeinen Trend in der hiesigen Vereinslandschaft weiter wächst und mittlerweile über 670 Mitglieder zählt. Ein Trend, den die Vereinsführung um den Vorsitzenden Detlef Spruth gerne fortsetzen würde. Angepeilt ist in diesem Jahr die 700-Mitglieder-Marke. Dazu könnte natürlich beitragen, wenn die erste Handballmannschaft tatsächlich den Sprung in die 2. Bundesliga schaffen würde.
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