Lizenzligaausschuss reduziert Strafe für Phoenix Hagen

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Der Lizenzligaausschuss der Basketball-Bundesliga hat seine Entscheidung im Fall von Phoenix Hagen in Teilen revidiert. Nach intensiven und konstruktiven Gesprächen mit den neuen Verantwortlichen von Phoenix Hagen reduzierte der Lizenzligaausschuss unter dem Vorsitz von Dr. Thomas Braumann die finanzielle Sanktion von 40.000 Euro auf 10.000 Euro. Eine Reduzierung der abgezogenen sechs positiven Wertungspunkte sei jedoch ausdrücklich nicht in Betracht gekommen.

„Die neuen Verantwortlichen von Phoenix Hagen um Geschäftsführer Peter Brochhagen und den Aufsichtsratsvorsitzenden Sven Eklöh haben deutlich gemacht, dass sie auch weiterhin konsequent und unbeirrt den Weg zur wirtschaftlichen Gesundung beschreiten werden und dabei auf das Mitwirken aller beteiligten Stakeholder setzen“, sagte Dr. Thomas Braumann. Und weiter: „Resultierend aus den offenen und konstruktiven Gesprächen sowie unter Würdigung des sehr großen Engagements der neuen Führungsriege, hat der Lizenzligaausschuss seine in erster Instanz getroffene Entscheidung hinsichtlich der Bemessung der Geldstrafe gerade auch im Hinblick auf die aktuelle wirtschaftliche Situation in Hagen modifiziert.“
Phoenix Hagen hat die Entscheidung des Lizenzligaausschusses akzeptiert und wird keine weiteren Rechtsmittel einlegen. Im Rahmen eines Gesprächs in der BBL-Zentrale in Köln erörterte die Hagener Führungsriege das Urteil des Lizenzligaausschusses. „In diesem persönlichen Gespräch wurde uns von den Ligaverantwortlichen verdeutlicht, dass bei der Bemessung der Sanktionen auch die Versäumnisse der Vergangenheit eine wichtige Rolle gespielt haben. Das müssen wir bei der Bewertung des aktuellen Urteils, das sich ebenfalls ausschließlich auf Versäumnisse der Vergangenheit bezieht, berücksichtigen. Gleichzeitig sind uns die Ligaverantwortlichen bei der Geldstrafe, die von 40.000 auf 10.000 Euro reduziert worden ist, und bei weiteren Auflagen entgegengekommen. Wir haben die vom Lizenzligaausschuss verhängte Strafe daher neu bewertet und die Berufung zurückgezogen“, erklärt Hagens Geschäftsführer Peter Brochhagen.
Für Entsetzen sorgte bei den Hagener Verantwortlichen insbesondere eine Sanktion aus dem November 2013: „Wie uns die Liga mitteilte, gab es bereits damals eine Geldstrafe gegen Phoenix Hagen wegen des Verstoßes gegen die Mitteilungspflicht aufgrund wesentlicher Veränderungen der wirtschaftlichen Lage – verbunden mit dem unmissverständlichen Hinweis darauf, dass es bei einer Wiederholung zum Abzug von Wertungspunkten kommen wird“, so Brochhagen. Spürbar war in Köln aber auch ein Vertrauensvorschuss für die neue Führungsriege. „Die deutliche Senkung der Geldstrafe beweist uns das Vertrauen in die Basketball Hagen GmbH und Co. KGaA sowie in deren Organe und Verantwortliche.“ Nun gibt es für Phoenix Hagen nur noch den Blick nach vorne. „Es ist eine Herkulesaufgabe, die wir gerade lösen müssen. Es ist unglaublich, was unsere Mannschaft in dieser schweren Zeit leistet. Wir glauben fest an den Klassenerhalt und daran, dass wir in enger Kooperation mit der BBL GmbH sowie gemeinsam mit unseren großartigen Fans, Partnern und Mitarbeitern auf dem Weg in eine gute Zukunft sind“, sagt Peter Brochhagen abschließend.
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