Herten hat den Blues - und kann stolz darauf sein

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In Zahlen: Rund 25 Musiker kommen regelmäßig, es traten bisher über 30 Bands auf - und mit rund 100 Zuschauern ist der Gig im Haus Katzenbusch gut besucht. (Foto: Mike Kossak)
Jeden zweiten Freitag im Monat wird Herten - genauer: Haus Katzenbusch - zum Eldorado von Fans und Musikern eines besonderen Stils: Hier treffen sich die Freunde des Blues. Zeit, sanft über die Saiten der Erfolgsgeschichte einer privaten Kulturinitiative zu streicheln.

„Seit 2009 bringen wir den Blues nach Herten“, so Mitglied Mike Kossak. Die Initiative Blues-in-Herten (organisiert als GBR) wird ehrenamtlich getragen von den Organisatoren Rainer Bienek (Gründungsmitglied), Claus Knieper, Mike Kossak und Günnie Krawiec. Gastgeber ist Klaus Pascoletti.
Namhafte Bands von Rhein und Ruhr erleben es als eine Ehre, beim Herten-Blues dabeizusein. Wenn die Opener die Stimmung angekurbelt haben, wird bis Mitternacht in wechselnden Besetzungen gejammt. Wer mitmachen möchte, meldet sich bei Rainer Bienek an. Es empfiehlt sich, pünktlich da zu sein!
Mike Kossak über die Resonanz: „Es läuft gut, richtig gut.“

14 qm Bühne mit kompletter Backline


Für viele bedeutet das Treffen in Herten übrigens ein Wiedersehen mit Musikfreunden aus alten Zeiten. Denn die Wiege des Blues im Vest stand in (dem nicht mehr existierenden) „Brasil“ in Recklinghausen. Mike Moschny eröffnete an der Herner Straße im Brasil dienstags die Blues-Bar. Nachdem auch das zweite Brasil an der Schaumburgstraße schloss, fanden die Blues-Fans in der Altstadtschmiede Asyl. Und auch das ist schon längt Vergangenheit - eigentlich Stoff für einen guten Blues-Song.
Seit fünf Jahren nun hat Herten also den Blues und kann auf diese Bereicherung der kulturellen Szene stolz sein. Denn was in den Recklinghäuser Jahren nicht geschafft wurde, gelingt hier: Kontinuität. Auch das Finanzielle klappt: Die Blueser lassen den Hut rumgehen und konnten so 4.500 Euro einnehmen. Investiert wurde in Licht und eine komplette Backline mit Schlagzeug, Bass-Anlage und drei Gitarren sowie Harp-Verstärker. Musiker brauchen nur noch ihr Instrument mitbringen, dann kann‘s losgehen.

Benefiz-Festival am 18. April


Die Blues-Gemeinde hat immer ein Haus und zeigt dabei Herz für andere. So wurde im Januar 2014 im Glashaus ein Rock- und Blues-Festival für die Opfer des Taifuns zelebriert, dass bis heute nachwirkt. Mike Kossak: „Am 18. April 2015 wird es das zweite Rock- und-Blues-Festival geben.“ Für eine gute Sache, die noch ausgeguckt wird.

Nächster Termin: Freitag, 9. Januar, 20 Uhr: Haus Katzenbusch, Herner Straße 67. Opener: Blues Service (GE). Der Eintritt ist frei - oder freiwillig, wie die Blueser sagen
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