Kommentar: ARD verschweigt weitestgehend den Standort Herten

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Alexdander Bommes, Moderator des ARD Sportschau Clubs, vermeidet das Wort Herten. (Foto: Foto: Herby Sachs)

Es könnte eine tolle Werbung für die Stadt sein: Der Sportschauclub ist nach Länderspielen das, was einmal die eher peinliche Männerrunde mit Weißbier und Waldi Hartmann bei der ARD war, nur eben nicht zum Fremdschämen. In der Tat ist der Sportschauclub sogar eine hübsche kleine Sendung mit guten Gästen, dem grandiosen Arndt Zeigler vom WDR und einem frischen Anstrich.

Sollen sie doch
aus München senden

Gesendet wird aus dem RevuePalast Ruhr. Das wird selten gesagt in der Sendung, vielleicht zwei Mal. Prinzipal Christian Stratmann würde sich über mehr Werbung seitens des trocken-biederen Moderators Alexander Bommes, der wie eine Mischung aus Delling und Kai Pflaume daherkommt, sicher freuen.
Noch viel schlimmer ist aber die scheinbar böswillige Nichtnennung der Stadt, in der der RevuePalast Ruhr sein Heim hat. Dass Bommes das Wort „Herten“ ausspricht, hat Seltenheitswert. Vielleicht aber ist seine Redaktion auch einfach der Meinung, dass der Sportschauclub so jung und hip ist, dass sich der Zuschauer schnell das Tablet schnappt und die Suchmaschine befragt, wo und was eigentlich dieser RevuepalastRuhr ist. Vielleicht ist es der ARD aber auch schlichtweg egal, ob die Stadt etwas davon hat, dass sie landesweit aus ihr sendet.
Als Hausherr würde ich die Sendeanstalt deshalb dazu verpflichten, ein wenig harmlose Werbung für den Standort zu machen - oder sie einfach rauswerfen.
Sollen sie doch aus München senden. Aber vorsicht: Nicht, dass Waldi Hartmann vorbeiprollt.
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