33. Unicef-Gala: Gemeinsam für Kinder

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Bezauberte die Zuschauer mit ihrer wunderschönen Stimme: Cats-Hauptdarstellerin Sophia Ragavelas. Die Griechin präsentiert auch den Unicef-Song. Foto: Stephan Köhlen
 
Schon in der Pause gingen die Stars der Unicef-Gala auf Tuchfühlung und schrieben zahlreiche Autogrammkarten für die Fans in der Hildener Stadthalle. Foto: Stephan Köhlen

Die Macher der Unicef-Gala vereinten in der Hildener Stadthalle auch in diesem Jahr große internationale Künstler in einer einzigen Show. Die musikalische Palette reichte von Musical, Jazz, Rock und Pop bis hin zur Oper.

„Come make a little step of peace“, hieß es am vergangen Wochenende wieder in Hilden, als die 33. Unicef-Gala an zwei Abenden in der Itterstadt für eine ausverkaufte Stadthalle sorgte.

Den passenden Unicef-Song, der vor zwölf Jahren zu seinem Text kam und seitdem von Land zu Land gereicht und mit einer neuen Melodie versehen, für individuelle Interpretationen und Überraschung sorgt, wurde in diesem Jahr von Cats-Hauptdarstellerin Sophia Ragavelas aus Griechenland präsentiert.

Die Begegnung mit 35 Künstlern aus 15 Nationen begeisterte Hilden


Die nächste Überraschung? Das Düsseldorfer Urgestein Ralph Marquis war unter den Gästen in der Hildener Stadthalle und holte sich die erste stehende Ovation mit der deutschen Version von „My Way“, als ihn Moderator und Freund Heribert Klein auf die Bühne bat. Was den 87-Jährigen mit einer 10-Jährigen Schweizerin verbindet? An diesem zweiten Adventswochenende bei der Unicef-Gala in der Itterstadt sicherlich die Musik und der nicht enden wollende Applaus. Den heimste sich auch Chelsea Fontenel ein, als die Halbfinalistin der TV-Show „The Voice Kids“ den Alicia Keys-Song „This girl is on fire“ mit einer solch unglaublichen Stimme sang, dass den meisten Zuhörern sicherlich der Atem stockte. Standing Ovations gab es auch für den anschließenden Whitney Houston-Song mit dem das kleine Mädchen in ihrem Grün-Pinken-Tüllrock einmal mehr unter Beweis stellte, dass wir in den nächsten Jahren von ihr musikalisch sicherlich noch einiges zu erwarten haben.

Heribert Klein heißt der Mann, Commerzbank PR-Chef im Ruhestand und unermüdlicher Motor des Kinderhilfswerks, der im Jahre 1982 die Idee der Veranstaltung für Kinder in Not hatte. Seitdem setzt er sich, mit Hilfe der Commerzbank und der Unterstützung der Stadt Hilden, für das Unicef-Bildungsprogramm Schulen für Afrika ein. Ziel: „Eine gute Grundbildung für jedes Kind“, erklärte Unicef-Vorstand und Düsseldorfs Regierungspräsidentin Anne Lüdkes am vergangenen Wochenende. Und weil die Macher der Unicef-Gala wissen, dass Kinder Freunde brauchen, auf die sie sich verlassen können, hat Heribert Klein auch in diesem Jahr wieder namhafte und renommierte Künstler zu einem vorweihnachtlichen Auftritt zu Gunsten notleidender Kinder an die Itter geladen. Und: auch das Publikum hat sich der guten Sache – gemeinsam für die Kinder dieser Welt – durch sein Kommen verpflichtet.
Die Gala in der Stadthalle ist das größte gesellschaftliche Ereignis in Hilden mit festem Platz im örtlichen Kulturkalender und weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Kein Wunder, denn das Programm würde reichen, um mehrere Abende mit ganz unterschiedlichem Repertoire zu füllen. Aber: die Macher der Unicef-Gala vereinen zum 33. Mal große internationale Künstler in einer einzigen Show und so reichte die musikalische Palette von Musical, Jazz, Rock und Pop bis hin zur Oper.

Weitere Höhepunkte? Vielleicht das gefühlvoll auf der Trompeter präsentierte „Somewhere over the rainbow“ vom 12-jährigen Pascal Bolz. Ein wahrer Kunstgenuss auch das „Liebeslied“, dass Noé Inui auf seiner Geige spielte, genauso wie das „Halleluja“ von Musical-Star Stephanie Reese. „The Best of Jazz“ hatte in diesem Jahr sieben Jazz-Größen aus verschiedenen Bands zusammengeführt und auch beim Opernblock ging für Heribert Klein ein Traum in Erfüllung: drei Tenöre aus drei großen Opernhäusern gaben sich in der Itterstadt die Ehre.

Auch wenn die restlos ausverkaufte Stadthalle durch ihre stehenden Ovationen vielleicht ein klein wenig den Jazz- und Opernblock favorisierte, war wie immer für jedes Musikliebhaber-Herz etwas dabei, dass ebenfalls Höhepunktqualitäten hatte.

Zum Abschluss erwartetet die Zuschauer der Hildener Stadthalle das große Weihnachts-Finale, das mit einer Auswahl der schönsten internationalen Weihnachtslieder die großartige 33. Auflage der »Gala des Herzens« erstklassig abrundete.
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