"Die Haut vergisst nie!": Infotag zum hellen Hautkrebs

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Dr. Peter Grotmann Foto: privat
Heller Hautkrebs kommt sehr oft vor, aber kaum jemand kennt die Krankheit. Der Tag des hellen Hautkrebses am kommenden Freitag, 13. September, soll das ändern.

Heller Hautkrebs kommt sehr oft vor, aber kaum jemand kennt die Krankheit. Der Tag des hellen Hautkrebses am kommenden Freitag, 13. September, soll das ändern. Denn je früher der Tumor erkannt wird, desto größer sind die Heilungschancen. „Heller Hautkrebs lässt sich in verschiedene Formen einteilen“, sagt Dr. med. Peter Grotmann, Hautarzt und Leiter des Capio MVZ Klinik im Park, Hagelkreuzstr. 37, Hilden.

„Am häufigsten ist das Basalzellkarzinom, hieran leiden vier von fünf Patienten. Es zeigt sich meist im höheren Alter ab 50 Jahren, typischerweise auf den sogenannten Sonnenterrassen wie der Glatze, der Stirn, den Wangen, der Nase oder den Ohren“, erklärt er weiter. Seltener sei das Plattenepithelkarzinom, das vor allem bei älteren Menschen mit lichtgeschädigter Haut auftritt. „Aktinische Keratosen sind Frühformen des hellen Hautkrebses und finden sich ebenfalls vorwiegend auf der Glatze oder den Sonnenterrassen im Gesicht“, sagt der Hautarzt.

Bei allen Formen des hellen Hautkrebses gilt die Regel: Je früher erkannt, desto besser die Heilungschancen. Darum werden im Capio MVZ regelmäßig Hautkrebs-Vorsorgeuntersuchungen durchgeführt.
Um Wartezeiten zu vermeiden, ist eine Anmeldunhg unter Tel. 02103 896/700 erforderlich.

Sonnenschutz ist nicht nur Sommerthema

„Denn Sonnenschutz ist nicht nur ein Sommerthema“, betont Dr. Grotmann. Skibegeisterte verbringen oft den ganzen Tag auf der Piste, und Familien fahren immer häufiger auch im Winter in die südlichen Länder, für die ihre Haut einfach nicht gemacht ist.

Wer ganz sicher gehen will, sollte neben den vorbeugenden Maßnahmen, wie z. B. effektiver Sonnenschutz, Haut bedeckende Kleidung und dem Meiden der Sonne vor allem in der Mittagszeit, regelmäßig das Hautkrebsscreening nutzen.
Ab dem 35. Lebensjahr haben gesetzlichen Krankenversicherte alle zwei Jahre Anspruch auf eine Vorsorgeuntersuchung
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