"ADAC young generation Cup": Spannende Spiele

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Spannend war's: Die Mannschaften lieferten sich packende Spiele. (Foto: Michael de Clerque)
 
Die Siegermannschaft des Wuppertaler SV. (Foto: Veranstalter)

Zum siebten Mal traten beim überregionalen "U15 ADAC young generation Cup" in höheren Ligen spielende C-Juniorenmannschaften an, um den Wanderpokal des SV Hilden-Ost zu gewinnen.

Die Veranstalter des Turniers freuten sich vor allem darüber, mit Noreen Gönnewig von SC Münster eine U15 Juniorennationalspielerin und mit dem SC Buer den frischgebackenen Aufsteiger in die Westfalen Landesliga begrüßen zu können.

Da die Vereine Bonner SC und Fortuna Köln nicht beim Turnier erschienen, wurde der Spielplan kurzfristig geändert.

Statt in Gruppen traten die anwesenden Mannschaften nun alle gegeneinander an, um den Sieger des Turniers zu ermitteln. Die zahlreichen Zuschauer erlebten sechs Teams, die beste Werbung für den Jugendfußball betrieben.

Die Fußballer des Gastgebers, SV Hilden-Ost, lieferten gegen alle Mannschaften tolle Spiele ab. Sie verloren dreimal nur knapp mit 0:1 und holten beim 0:0 gegen den späteren Dritten, Sportfreunde Troisdorf, einen Punkt und damit einen Achtungserfolg. Die technische Stärke Mannschaften aus den höheren Ligen konnte das Team von Trainer Mario Troiano durch eine kämpferische Leistung überraschend erwidern.

Bürgermeisterin Birgit Alkenings, die als Schirmherrin neben der Siegerehrung auch die Turniereröffnung vornahm, hob die Bedeutung des Turniers hervor und bezeichnete die Veranstaltung des SV Hilden-Ost als wichtiges Standbein in der Hildener Sportszene.

Sie betonte das langjährige Engagement des Vereins im Kampf gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, der eine sehr wichtige Außenwirkung hätte. Sie wisse, dass es dem Verein ein wichtiges Anliegen sei damit ein Zeichen zu setzen.

Der diesjährige "ADAC young generation Cup" ist unter dem Motto “Bunt statt Rechts“ eingebunden in die Kampagne des Westdeutschen Fußball- und Leichtathletikverbands "respect – Fußballer für Toleranz und gegenseitige Achtung, gegen Rassismus, Gewalt und Unfairness" und in die Kampagne “Sport und Politik verein(t) gegen Rechtsextremismus". Für den SV Hilden-Ost sei diese Einbindung kein Lippenbekenntnis, sondern er lebe diese.

Bei den Spielen fieberte die Bürgermeisterin ebenfalls mit. Gerade beim ersten Spiel der Hildener, die als unterklassigstes Team gegen den späteren Sieger Wuppertaler SV antraten und nur unglücklich 0:1 verloren, litt Alkenings gemeinsam mit den Zuschauern und den Verantwortlichen des SV Hilden-Ost mit. Das Spiel zwischen dem Wuppertaler SV gegen den späteren Zweiten, EGC Wirges, endete 1:1.

"Das war ein sehr hochklassiges Spiel, trotz des Unentschieden", stellten Stefan Monreal, Abteilungsleiter Fußball, und der Vereinsvorsitzender Erwin Weber fest.
Birgit Alkenings führte mit der stellvertretenden Vorsitzenden der CDU, Claudia Schlottmann, mit Stefan Monreal und Erwin Weber die Siegerehrung durch, die leider im strömenden Regen stattfand.

"Ihr habt eine super Leistung bei diesem Turnier gezeigt", sagte Alkenings bei der Übergabe des Pokals für 5. Platz an den SV Hilden-Ost.

Alle teilnehmenden Mannschaften erhielten Pokale und ersten vier Teams zudem Prämien für ihre Platzierungen.

Der Wuppertaler SV gewann am Ende das Turnier, wiederholte damit seinen Erfolg vom letzten Jahr und sicherte sich damit sowohl den Wanderpokal als auch die 250 Euro Siegprämie. Zweiter wurde der EGC Wirges, Dritter die Sportfreunde Troisdorf. Der vierte Platz ging an den SC Münster, Fünfter wurde der SV Hilden-Ost.
Der SSV Buer wurde wegen Verletzung mehrerer Spieler nach zwei gewonnenen Spielen aus der Wertung genommen.

Die Sparda Bank Remscheid sponserte drei Sonderpokale. Die Auszeichnung für den besten Spieler ging an den Wuppertaler SV, den Pokal für den besten Torwart erhielt die EGC Wirges und das fairste Team wurde der SC Münster. Nach dem gelungenen Turnier freut sich der SV Hilden-Ost schon auf das nächste Jahr.
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