Drei gute Viertel reichen zum Sieg für die Reserve der Kaiserauer Basketballer

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TuS Sassendorf - 2. Herren 61:72 (14:19, 14:13, 6:27, 27:13)

Den vorgezogenen elften Spieltag bestritt die Zweitvertretung beim bis dahin ungeschlagenen TUS Bad Sassendorf. Die Vorgaben vor dem Spiel waren eindeutig. Durch Intensität und Kommunikation sollte der Gegner unter Druck gesetzt und eigene leichte Punkte erzielt werden, da sich das Team wegen fehlender Trainings offensiv noch in der absoluten Findungsphase befindet. Eben dies lieferte die Mannschaft über weite Strecken des Spiels, so dass wir am Ende als verdienter Sieger das Feld verließen. Doch auch offensiv konnten einige erfreuliche Spielzüge bewundert werden, da über weite Strecken des Spiels der Ball bereitwillig gepasst wurde und so der besser postierte Mann den Angriff abschließen konnte.
In der ersten Halbzeit konnte man der Mannschaft eigentlich nur die fehlende Konsequenz und Genauigkeit beim Abschluss vorgeworfen werden. Gerade im zweiten Viertel wurde der Gegner durch aggressive Ganzfeldverteidigung häufig schon im Vorfeld zu Fehlern gezwungen. Gerade Christian Block zeigte in diesem Viertel, dass er zu den stärksten Verteidigern der Liga gehört. So stark und intensiv die Verteidigung im Vorfeld war, in der Set-Play Defense ließen wir zu häufig unseren Gegenspielern zu einfachen Punkten durch schlechte Positionierung und fehlendes Ausboxen kommen, so dass sich die optische Feldüberlegenheit leider nicht im Spielstand wiederspiegelte und man mit einem alles andere als beruhigenden 28:32 Vorsprung in die Halbzeit ging.
Das beste Viertel der noch jungen Saison spielten wir dann nach der Pause. Wir nutzten die sich bietenden Räume konsequenter aus und auch die Würfe fielen endlich. Allein Dennis Simeunovic traf drei Dreier zu Beginn des Viertels und auch andere teils schwierige Würfe fanden ihr Ziel. Gepaart mit der weiterhin intensiven Defense konnten wir unseren Vorsprung bis zur 32. Minute auf 68:32 ausbauen. Über das was danach geschah decken wir hier den Mantel des Schweigens und sollte genug Motivation sein, über die Herbstferien weiter an unseren Schwächen zu arbeiten. Ein lobendes Wort an dieser Stelle aber auch an den Gegner aus der Bördestadt, der Moral bewiesen und den Rückstand zwischenzeitlich auf lediglich neun Punkte reduzierte.
Wratschko; Bromisch 4; Simeunovic 18; Berger 4; Engelmann 6; Mühlmann 6; Zimmer 7; Witecy 2; Lübbring 4; Meyer 8; Block 13

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