Bezirksligadamen des HSV Langenfeld erreichen das Halbfinale

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Durch einen 8:2 (4:0) Erfolg beim Kreisligisten Britannia Solingen erreichten die HSV Damen das Halbfinale des Kreispokals. Der Erfolg war zwar standesgemäß, aber dennoch in großen Teilen ziemlich glanzlos.
Auf der Kotter Strasse liefen die Rot-Weissen als klassenhöhere Mannschaft als Favorit auf. Die zu erwartende Überlegenheit wurde noch erhöht, da der Gastgeber nur zu Zehnt auflief. In der Anfangsphase passierte aber zunächst erst einmal genau das, wovor die Übungsleiter in der Kabinenansprache gewarnt hatten. Die Hucklenbrucherinnen hatten sich mental anscheinend schon so sehr auf eine ganz lockere Aufgabe eingestellt, dass sie dabei das Fussballspielen fast ganz vergessen hatten. Der Bezirksligist trat nicht souverän und überlegen auf, sondern passte sich dem Niveau der Britannen an. Erst in Minute 22 konnte Larissa Herhalt einen schönen Angriff mit dem 1:0 abschließen. Mit einem Doppelschlag in den Minuten 33 und 35 stellte der HSV dann die Weichen endgültig in Richtung Halbfinale. Zunächst netzte Julia Keppner ein, dann ließ Anna Schmitz nach schönem Zusammenspiel mit Kathrin Bochnia das 3:0 folgen. Fünf Minuten vor dem Pausenpfiff erhöhte Julia dann sogar noch auf 4:0, obwohl es in der Anfangsphase gar nicht danach aussah. Die Übungsleiter sprachen die Unzulänglichkeiten in der Kabine nochmals an, aber auch diesmal schienen diese Worte kein Gehör gefunden zu haben. In der 47. Spielminute nutzte der Gastgeber die erste Unaufmerksamkeit in der HSV Defensive zum 1:4 und nur neun Minuten später folgte sogar das 2:4. Doch damit hatten die Grün-Schwarzen, bei denen jetzt die Kräfte nachliessen, ihr Pulver verschossen. Binnen 20 Minuten sorgten Noelle Mager und Larissa Herhalt (3) für ein standesgemäßes Resultat. Im Halbfinale treffen die HSV Damen dann am 21.02. zuhause auf den aktuellen Spitzenreiter der Kreisliga, TSV Aufderhöhe und in dieser Partie sollte der HSV nicht so pomadig agieren, um zum zweiten Mal hintereinander das Pokalfinale zu erreichen. Das Potenzial hierzu hat die Mannschaft auf jeden Fall. Das Viertelfinale war der letzte Auftritt von Tabea Dreßler für das Team von der Burgstrasse. Aufgrund ihres Studiums wird sie sich im neuen Jahr einer Mannschaft in der Nähe von Darmstadt anschließen. Die HSV Damen und der Trainerstab, die Tabea nur ungern ziehen lassen, wünschen ihr für ihre Zukunft privat und sportlich alles Gute! Darüberhinaus durften die Hucklenbrucherinnen sich über den ersten Pflichtspieleinsatz von Natalie Kubitta freuen, die zu Saisonbeginn vom TuS Rheindorf den Weg an die Burgstrasse fand.
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