Damen des HSV Langenfeld in Tannenhof mit zwei Gesichtern

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Das vorletzte Testspiel führte die Damen des HSV erneut in die Landeshauptstadt Düsseldorf, um sich dort mit dem FC Tannenhof, Absteiger aus der Landesliga, zu messen. Nach einer teilweise guten ersten Hälfte sorgte der zweite Durchgang für Kopfschütteln.
Beim vorletzten Testspiel wollten die Verantwortlichen des HSV einen weiteren Schritt in Richtung „Mannschaftsfindung für die kommende Saison“ machen, aber schon während der Trainingseinheiten unter der Woche deutete sich an, dass es wohl bei diesem „wollen“ bleiben sollte, denn einmal mehr stand nur ein Rumpfkader zur Verfügung. Der Test gegen den FC Tannenhof, der sich eigentlich den direkten Wiederaufstieg in die Landesliga zum Ziel gesetzt hat, begann auch entsprechend schläfrig und uninspiriert. Die Gastgeberinnen wurden zwar von den Feldanteilen her dominiert, waren aber bei ihren Kontern stets näher an einem Torerfolg als der HSV bei seinen Offensivbemühungen. Die größte Chance vergab dann Julia Keppner, die mit einem Handelfmeter am Querbalken scheiterte. In der Viertelstunde vor der Pause zeigten sich die Hucklenbrucherinnen dann von ihrer besseren Seite. Sie spielten zielstrebig nach vorne und kamen durch Eyleen Gröber und Julia Keppner auch bis zur Halbzeit zu einer 2:0 Führung. Direkt nach Wiederanpfiff erhöhte der Gast von der Burgstrasse sogar auf 3:0 und alles schien auf einen erfolgreichen Test hinauszulaufen. Was die HSV Damen aber im weiteren Verlauf der zweiten Halbzeit boten, hatte mit Fussballspielen nicht mehr viel zu tun. Zwei Treffer des FC Tannenhof innerhalb von drei Minuten brachten die Gastgeberinnen wieder ins Spiel und im Anschluß an eine unnötige Ecke fiel nach einer Stunde sogar der Ausgleich. Larissa Herhalt gelang dann nochmals die Führung für den HSV aber drei Treffer, davon zwei in den letzten vier Minuten, liessen am Ende doch noch die Gastgeberinnen von der Vennhauser Allee jubeln.
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