Die Damen des HSV blicken mit großem Kader zuversichtlich in die Saison

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Nachdem der Mädchenbereich des HSV bekanntlich viele Abgänge zu verkraften hatte, konnte man sich umso mehr über zahlreiche Neuzugänge in der Damenmannschaft freuen. Neun Neuzugänge verstärken die Damenmannschaft in der neuen Saison, die vom SV Hilden Nord zu den Hucklenbruchlerinnen gewechselt, aus der Jugend aufgerückt sind oder rekrutiert wurden. Darunter ehemalige Landesliga- und Regionalligaspielerinnen.
Mit Jacqueline Rose (26) konnte der HSV eine ehemalige Stammkraft der U17-Regionalligamannschaft Essen-Schönebecks für sich gewinnen, die sogar zwei Einsätze in der U17-Bundesliga aufzuweisen hat. Sie hat ihre Torgefährlichkeit bereits in den Vorbereitungsspielen bewiesen. Auch Christina Lehmann (23) sammelte in der U17 Erfahrung in der Regionalliga bei Essen-Schönebeck und spielte, bis sie 2010 durch eine Knieverletzung zurückgeworfen wurde, zwei Jahre für Bayer Leverkusen in der Regionalliga der Damen. Durch ihre Übersicht als Sechser oder Innenverteidiger und ihre gute Spieleröffnung sowie viel Coachen auf dem Feld hat sie sich als Führungskraft bewährt. Weiterhin wird die Innenverteidigung durch die großgewachsene und schnelle Hanneke Schnatenberg verstärkt. Die heute 21-Jährige hat mit zwölf Jahren beim SV Hilden Nord angefangen und konnte dort sowohl in der U17-Niederrheinliga, als auch in der Landesliga bei den Damen ihr Können unter Beweis stellen. Die dritte Verstärkung im Defensivverbund der Damenmannschaft ist mit Linda Eickelmann (21) eine Rückkehrerin. Bereits im Jahr 2012 hatte sie ein halbjähriges Intermezzo beim HSV. Fast ihr ganzes Fußballerleben spielte sich allerdings beim SV Hilden Nord ab, wo auch sie Erfahrung in der U17-Niederrheinliga und der Damen-Landesliga sammeln konnte. Nun wird sie erneut für den Verein von der Burgstraße auf dem Platz stehen und mit ihrer Zweikampfstärke und Ruhe eine Bereicherung sein. Annika Schwarz (19) hat bereits in der Bambini des TuS Quettingen das Fußballspielen gelernt. Nach einer kurzen Pause wechselte sie zum SV nach Hilden, wo sie innerhalb von 10 Jahren alle Mädchenmannschaften durchlief und auch für die Damenmannschaft in der Landesliga auf dem Platz stand. Als Strategin, die ein Auge für den entscheidenden Pass und gutes Raumgefühl aufweist, wird sie besonders das zentrale Mittelfeld bereichern. Desweiteren kann sich der HSV über zwei rekrutierte Spielerinnen freuen. Mit Vanessa Röhling (17) ist eine alte HSVerin zurückgekehrt, die sich 2010 aufgrund von Problemen an den Füßen zunächst aus dem Vereinsfußball zurückzog. Darüber hinaus hat sich Katharina Klemz nach zwei Jahren fußballerischer Pause dazu entschieden, mit dem HSV in die neue Saison zu starten. Nachdem sie 2008 das Fußballspielen beim SV Hilden Nord in der U17 begann, spielte sie noch im gleichen Jahr sowohl für die U19 als auch die Damenmannschaft. 2014 entschied sie sich, sich intensiver der Lauferei und dem Tennis zu widmen. So wird sie die Mannschaft vor allem durch ihre extreme Schnelligkeit sowohl in der Defensive, als auch im Mittelfeld zu unterstützen wissen. Zudem kann sich die Damenmannschaft trotz der vielen Abgänge über zwei Aufrückerinnen aus der Jugend freuen. Jamie von Norman (17), die auch schon am Ende der letzten Saison ein ums andere Mal oben aushalf, wird in der kommenden Saison Teil der Damenmannschaft. Ebenso wie Chantal Leimanzik, die mit 16 Jahren die mit Abstand jüngste Spielerin im Kader der Damen ist.
„Wir sind natürlich sehr froh über die Neuzugänge des Sommers. Durch die Kadergröße von 26 Spielerinnen haben wir Trainer alle Möglichkeiten und es herrscht ein gesunder Konkurrenzkampf unter den Spielerinnen.“, erklärt Trainer Volker Bochnia. Trotzdem weist die Damenmannschaft einen großen Teamgeist und ein tolles Mannschaftsgefüge auf. „Das ist natürlich der Traum eines jeden Trainers.“
Mit diesem großen, und qualitativ hochwertigem Kader möchte die Damenmannschaft nun am 28. August erfolgreich in die Bezirksliga starten. „Unser Ziel ist es, oben mitzuspielen“, so Bochnia. Dabei spricht er gemeinsam mit den Co-Trainern Gerd Herhalt und Frank Leimanzik explizit nicht vom Aufstieg in die Landesliga. „Wir wollen besser abschneiden, als letzte Saison.“, so Bochnia. Und bei diesem qualitativ und quantitativ guten Kader ist ein Platz unter den besten Fünf auch durchaus erreichbar.
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