HSV Damen holen mit großer Moral einen Punkt bei GW Wuppertal

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Torreich endete das Gastspiel der Bezirksligadamen bei Verfolger Grün-Weiss Wuppertal. Nach Führung und zweimaligem Rückstand endete die Partie mit 4:4 (1:2).
Mit schwerem Kopf und schweren Beinen – die vorhergehende Maifeier beim HSV hatte auch bei den Damen ihre Spuren hinterlassen – fuhr das Team in die Schwebebahnstadt. Die Mannschaft kam aber überraschend gut in die Partie und ging durch einen sehenswerten Fernschuß von Julia Keppner mit 1:0 in Führung. In der Folgezeit hatte der Gast weitere gute Möglichkeiten durch Larissa Herhalt und Julia Keppner, ein weiterer Treffer fiel jedoch nicht. Nach und nach kippte dadurch die Partie zugunsten der Gastgeber und zwei Treffer der Grün-Weissen (15. und 30. Minute) drehten das Spiel. Die Heimmannschaft hätte sogar zumindest noch einen weiteren Treffer erzielen können, aber die allein vor Torfrau Monique Lier auftauchende Stürmerin schob ihr den Ball einfach in die Arme. Auch im zweiten Durchgang kam der HSV besser aus den Startblöcken und mit einer schönen Einzelleistung erzielte Larissa Herhalt den Ausgleich (47.). Unnötigerweise gab der HSV dann aber ohne Not die Kontrolle der Partie wieder ab und der Gastgeber schien mit zwei Treffern (56. und 63.) zum 4:2 schon alles klar gemacht zu haben. Mit einer an diesem Tag nicht mehr möglich gehaltenen Energieleistung kamen die Hucklenbrucherinnen wieder in die Partie zurück. Larissa Herhalt (75.) und Samantha Aliti (79.) sorgten für den Ausgleich. In der Schlußphase schien der HSV jetzt noch mehr „Körner“ zu besitzen als die Wuppertalerinnen und sogar der Siegtreffer wäre noch möglich gewesen. Wenn man aber den gesamten Spielverlauf mit zweimaligem Rückstand betrachtet, ist die Punkteteilung auch ok. Jetzt ist zu hoffen, dass die angeschlagenen Spielerinnen bis zum Kreispokalfinale am Donnerstag (13:00 Uhr Burgstrasse) gegen den Verbandsligisten und hohen Favoriten SF Baumberg wieder fit werden. Der HSV will auf jeden Fall aus seiner Außenseiterrolle in dieser Partie das Beste machen und dem Team aus der Rheingemeinde, das im Gegensatz zum HSV ausschließlich aus „dazugeholten“ Fremdspielerinnen besteht, möglichst lange Paroli bieten. Der HSV wird für diese Partie am Vatertag für ein passendes Catering sorgen und hofft auf möglichst zahlreiche Daumendrücker für das junge HSV Team.
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