A-Lizenz-Lehrgang erfolgreich absolviert

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Cheftrainer mit Volleyballblut. Foto: RC Sorpesee
Sundern. „Wer B sagt, muss auch A sagen“. Dieses etwas umgedrehte Sprichwort nahm sich Julian Schallow, Trainer des RC Sorpesee , sehr zu Herzen und absolvierten in den letzten Monaten den A-Lizenz-Lehrgang mehr als erfolgreich.
Julian Schallow, 33 Jahre und zurzeit wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Dortmund, ist kein Mann der halben Sachen. „Es gibt nur ein Gas, Vollgas“, wird Schallow gerne von seinem Team, den Mädels vom RCS, zitiert. Das Ergebnis seiner Prüfung ist alles andere als „halbe Kraft voraus“. Mit 95 Prozent der möglichen Punkte bei der Klausur, heimste der volleyballverrückte Schallow ein Traumergebnis ein. Ein Wert, der ihn gleich auch zur namentlichen Nennung auf Seiten des DVV katapultierte, ist doch so ein hoher Treffersatz eher ungewöhnlich.
„Das war nicht zu erwarten“, gibt sich der Langscheider bescheiden. „War es doch“, kontert Linus Tepe, Co-Trainer vom neuen A-Lizenz-Inhaber. „Wenn man jemanden sucht, der nahezu sämtliche Spieler fast aller Teams kennt, dann ist man bei Julian richtig. Und eine Auflistung zahlreicher YouTube-Videos mit den besten Volleyballszenen kann er auch liefern“, schmunzelt Tepe.
„Durch Julians Adern fließt Volleyballblut“, ist auch Ute Schlecht, Vereinsvorsitzende des RC Sorpesee angetan von ihrem Cheftrainer. Kein Wunder, schaffte Schallow doch viele Jahre den Spagat zwischen hochklassigem Volleyballspiel und Trainerdasein. Nach seinen ersten Schritten auf dem Volleyballfeld beim VfK Balve wechselte er schnell zum SV Bayer Wuppertal, das seinerzeit noch eine echte Größe im Jungen- und Herrenvolleyball war. Und auch die Nachbarclubs schielten stark auf das Volleyballtalent aus dem Sauerland. So wechselte der Ingenieur – nach kurzem Intermezzo bei der TGzRE Schwelm – zum VC Bottrop 90, um dort bis in Liga 2 Spiel-Erfahrungen zu sammeln.
Erfahrungen, die ihm auch jetzt bei seinem Traineramt beim RC Sorpesee helfen. Keine Einheit, in der Schallow seinen Damen nicht selbst noch sein spielerisches Talent zeigen könnte. Aber – ganz Gentleman – überlässt er das Volleybälle ballern dann doch eher seinen Schützlingen.
Und dies wird auch in der kommenden Spielzeit wieder so sein. Denn auch dann wird der frisch gebackene A-Trainer erneut und damit im sechsten Jahr in Folge an der Seitenlinie der ersten Mannschaft des HSK-Teams stehen und Anweisungen geben. „Vieles wollen wir besser machen“, blickt Schallow auch selbstkritisch auf die auslaufende Saison zurück. Nur eins, so der Langscheider, ändere sich nicht: Vollgas geben. Immer. Alle. Schon jetzt juckt es dem 33-jährigen wieder in den Fingern.
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