° Breitband Schwitten: Frist verlängert

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Sind zuversichtlich, die benötigten 40% anschlusswillige Schwittener Haushalte zu überzeugen: Christian Rose und weitere Vertreter der Dorfgemeinschaft als Projekt-Sprecher, sowie der Muenet-Geschäftsführer Patrick Nettels, Stadtwerke Aufsichtsrats-Mitglied Rudolf Weber und Stadtwerke Geschäftsführer Bernd Reichelt mit Telemark-Geschäftsführer Andreas Griehl. Foto: (privat)

Menden. Noch sind bei weitem nicht genügend Interessenten zusammengekommen, um den Breitbandausbau in Schwitten zu sichern. Jetzt wurde die Frist verlängert.

„In den letzten drei Wochen haben uns zahlreiche Rückfragen erreicht - wir glauben an das Potenzial in Schwitten, für den geplanten Breitbandausbau“, äußern sich einstimmig alle Beteiligten. Die Beteiligten sind: der Investor Muenet, Vertreter der Dorfgemeinschaft Schwitten, Stadtverwaltung und WSG und - neuerdings - die Stadtwerke Menden in Schulterschluss mit ihrer Tochtergesellschaft Telemark, die als technischer Partner die Glasfaserkabel-Verlegung vornehmen will.

islang 19 Prozent der Schwittener Haushalte haben ihre Zusage gegeben, das Muenet-Breitbandangebot zukünftig zu nutzen.
„Wir beobachten, dass die Schwittener Haushalte dem Breitbandausbau sehr interessiert und positiv gegenüber stehen, sich häufig jedoch mit einem Vertragsabschluss schwer tun“ beschreibt Patrick Nettels, Geschäftsführer der Muenet die zögerliche Haltung einiger Schwittener Interessenten.
Christian Rose, Sprecher der Schwittener Dorfgemeinschaft ergänzt: „Hier wollen wir Schwittener selbst mehr Überzeugungsarbeit leisten, denn letztendlich sind wir als Gemeinschaft gefragt, den Fortschritt in unserem Dorf voran zu bringen“. Denn einen Anbieter zu finden, der im ländlichen Raum Glasfaserkabel verlegen will, ist nicht einfach. Die Dorfgemeinschaft möchte daher das Angebot der Muenet nicht verstreichen lassen. Dafür wurde nun gemeinsam eine Fristverlängerung bis zum 19. März vereinbart. Diese Zeit wollen Muenet, Dorfgemeinschaft und Stadtwerketochter Telemark nutzen, um sowohl die vielfältigen Fragen zu beantworten, als auch die noch unschlüssigen Interessenten zu überzeugen. Unterm Strich müssen 40 Prozent der Schwittener Haushalte den Breitbandausbau unterstützen, damit er umgesetzt werden kann.
„Interesse ist gut, aber wir brauchen ‚richtige‘ Zusagen - in Form von Verträgen - um das Projekt zu verwirklichen“, betont Andreas Griehl, Geschäftsführer der Telemark.

„Der Breitbandausbau in Schwitten bietet uns als Stadtwerk neue Perspektiven, um im Kommunikationsbereich Fuß zu fassen“, erklärt Alexander Nickel, Mitglied der Geschäftsleitung des heimischen Versorgers. „Zukünftig werden energienahe Dienstleistungen und Kommunikation viel enger verknüpft sein, wie beispielsweise Steuerung der Heizungs- oder Sicherheitsanlagen über Datenleitungen“. Daher unterstützen die Stadtwerke ihre Tochtergesellschaft Telemark in diesem Projekt auch aktiv.
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