Mehr glückliche Kinder auf der Welt

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Die Klasse 6d des Julius-Stursberg-Gymnasiums in Neukirchen-Vluyn hat in diesem Jahr besonders viele Pakete für die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ gepackt. Foto: Heike Cervellera

Bunt beklebt und liebevoll verpackt haben sich in diesem Jahr wieder viele Geschenkekartons auf den Weg zu bedürftigen Kindern auf dieser Welt gemacht, um ihnen zur Weihnachtszeit ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.


Möglich macht dies in jedem Jahr die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“. Auch die Menschen am Niederrhein beteiligen sich jedes Jahr rege. Von hier aus gehen die Pakete nach Berlin, wo der Sitz der Organisation „Geschenke der Hoffnung“ ist, und von da aus direkt in die Region, in der die „Schuhkartons“ am Ende verteilt werden, zum Beispiel in Osteuropa. In Neukirchen-Vluyn betreut seit vielen Jahren Astrid Walper die Aktion vor Ort. „Wir haben in diesem Jahr, wie eigentlich immer, wieder gedacht, dass es deutlich weniger Schuhkartons geben wird, weil die Menschen sich zur Zeit viel um die Flüchtlinge kümmern und dafür spenden. Was natürlich völlig ok und gut ist, die Menschen sollen sich engagieren, ganz egal wofür“, sagt sie. Doch letztendlich wurde alles gut: „Es kamen lange Zeit überhaupt keine Kartons, aber am Ende sind wir wieder über die 1000er Marke gekommen. Im Umkreis Neukirchen-Vluyn, Moers, Kamp-Lintfort und Rheinberg waren es ganze 1.017 Schuhkartons.“ Damit liegt die Zahl nur gering unter der vom Vorjahr; damals waren es 1.162.

Fleißige Päckchenpacker


Besonders gut läuft traditionsgemäß der „Schuhkarton-Wettbewerb“ für die fünften und sechsten Klassen des Julius-Stursberg-Gymnasiums. „Die Gewinnerklasse aus dem letzten Jahr war wieder so hochmotiviert, dass sie die meisten Kartons abgegeben hat, sogar rund zehn mehr als im Vorjahr“, freut sich Astrid Walper. So ging der erste Platz an die Klasse 6d von Lehrerin Sarah Barkowski. „Die Klasse war so begeistert, dass sie mich gefragt haben, ob ich den Wettbewerb, der ja eigentlich nur für die fünften und sechsten Klassen ist, nicht auf die höheren Klassen ausweiten könnte, damit sie wieder mitmachen können. Toll, solche Päckchenpacker brauchen wir!“, lobt Astrid Walper. Einige der Kinder haben ihre Gedanken zu der Aktion übrigens auch aufgeschrieben. „Wir wollten unbedingt bei ‚Weihnachten im Schuhkarton‘ gewinnen, da wir auch den Film von 2014 geguckt haben und wir gesehen haben, wie die Kinder dort leiden müssen und wie sie sich darüber gefreut haben, dass sie einmal in ihrem Leben ein Geschenk kriegen“, schreiben Lara und Mia. „Warum nicht einfach etwas von unserem Geld an sie in Form von Geschenken abgeben, um ihnen ein Lachen zu schenken?“ fragt Luisa. Und Lara wünscht sich am meisten „Ein paar glückliche Kinder mehr auf der Welt“.
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