Brahms: „Ein Deutsches Requiem“ am 12. November 2016 im Schwerter Freischütz

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(Foto: Frank Schröder - Konzertgesellschaft Schwerte)

Das große Chorkonzert der
Schwerter Konzertgesellschaft
am 12. November 2016 um 19.00 Uhr
im Freischütz ist gleichzeitig das
jährliche Stiftungskonzert der
„Stiftung zur Förderung der Chormusik in Schwerte“.


Diese von Karl- Günter Röhrscheidt vor 10 Jahren ins Leben gerufene Stiftung fördert und unterstützt seitdem finanziell die Konzertveranstaltungen des Chores der Konzertgesellschaft Schwerte, immer mehr aber auch Aktivitäten anderer Gruppierungen in Schwerte, die sich der Förderung des Singens und der Vokalmusik v.a. bei Kindern und Jugendlichen widmen und somit zur kulturellen Vielfalt Schwertes beitragen.

Nach vielen Jahren ist dieses Brahms-Werk in Schwerte wieder zu hören mit den Solisten Anja Eichhorn (Sopran) und Michael Dahmen (Bariton), der Neuen Philharmonie Westfalen und den Chorsängern der Konzertgesellschaft Schwerte und des Oratorienchores Kamen.

Die Gesamtleitung des Abends hat Franz Leo Matzerath.

„Ein Deutsches Requiem“ – Schon der Titel, den Brahms seinem Opus 45 gegeben hat,
ist als Programm zu verstehen. Nicht als tradierte liturgische Totenmesse, als lateinisches Requiem, möchte Brahms sein Werk verstanden wissen, sondern in deutlicher Abhebung davon als Trost der Lebenden, der Hinterbliebenen.


Er selbst hat die Texte vorwiegend aus dem Alten Testament, aber auch aus dem Neuen Testament nach der Fassung der Lutherbibel zusammengestellt und sie nach der Art einer protestantischen Motette aufgebaut.

Für Brahms ist die Erfahrung von allgegenwärtiger Vergänglichkeit und trotzdem fundierter Hoffnung auf eine Ewigkeit das wichtige Thema. Der gesamte, fast symmetrische Aufbau des Oratoriums ist diesem Thema gewidmet: „Selig“ ist erstes wie letztes Wort des gesamten Werkes, die insgesamt 7 Sätze lassen sich dem Mittelpunkt im 4. Satz („Wie lieblich sind deine Wohnungen…“ nach Psalm 84) konzentrisch zuordnen, insgesamt ist der musikalische Charakter wenig dramatisch, es ist eher durchgängig eine ernst-würdevolle Trostmusik.

Die beiden Solopartien ordnen sich ein in diese Gesamtanlage, sie glänzen nicht in Soloarien, sondern sind stets mit dem übermächtigen Chor verbunden, der wichtigster musikalischer Bestandteil dieses Werkes ist.

Über mehrere Jahre hat Brahms, auch geprägt durch Todesfälle in seiner Familie und seinem engsten Freundeskreis, an dieser Komposition gearbeitet. Mit 35 Jahren erhoffte er sich damit auch den endlich großen Durchbruch als anerkannter Komponist, der ihm tatsächlich nach der Uraufführung des gesamten Werkes am Karfreitag des Jahres 1868 in Bremen zuteil wurde. „Seit Bachs h-Moll-Messe und Beethovens Missa Solemnis ist nichts geschrieben worden, was auf diesem Gebiete sich neben Brahms` deutsches Requiem zu stellen vermag.“, so der berühmt-gefürchtete Kritiker Eduard Hanslick nach der Uraufführung.

Vor Konzertbeginn gibt es um 18.45 Uhr eine inhaltliche und musikalische Einführung im Nebenraum des großen Freischützsaales.

Die Karten sind im Vorverkauf bereits für 16 Euro (ermäßigt 8 Euro) zu erwerben, Verkaufsstellen sind die Ruhrtal Buchhandlung, das Reisestudio Schwerte in der Mährstraße, Zeitschriften Hollatz am Holzener Weg und Schreibwaren Krieter in Ergste.
An der Abendkasse werden die Karten 18 Euro kosten. Karten können auch unter www.konzertgesellschaft.schwerte.de und unter info@kgs-schwerte.de reserviert werden.
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