Es heißt wieder:„Sternstunden am Bösendorfer“am..

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Georgy Voylochnikov (Foto: Konzertgesellschaft Schwerte)

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1. Februar 2015
11.00 Uhr

ROHRMEISTEREI
Halle 3
Ruhrstraße 20
58239 Schwerte

"Sternstunden am Bösendorfer" ist die beliebte, inzwischen schon langjährige Reihe, die die Konzertgesellschaft in Zusammenarbeit mit der Bürgerstiftung Rohrmeisterei anbietet,

In dieser Konzertreihe sollen junge, vielversprechende Pianisten, die erfolgreich bei nationalen wie internationalen Wettbewerben aufgetreten sind, ein Konzertforum finden, auf dem sie sich vorstellen und bewähren können.

Das Schwerter Publikum hat so die reizvolle Chance, die jungen, hoch motivierten Männer und Frauen, die künstlerisch schon Beachtliches zu bieten haben, „live“ am wertvollen Bösendorfer-Flügel genießen zu können, ehe sie in die höchstdotierten Sphären des Konzertbetriebs entschwinden.

Beim ersten dieser „Sternstunden“-Konzerte des Jahres 2015 ist
es ein junger Russe, der sich in Schwerte vorstellt:

Georgy Voylochnikov ist 1985 in Russland geboren und bekam schon mit drei Jahren
den ersten Klavierunterricht bei seinem eigenen Vater.
Seit 2002 studierte er in Moskau und erhielt dort schon einige regionale und nationale Preise.
2008 war der erste Preis beim Scriabin-Wettbewerb in Moskau sein erster Erfolg auf internationaler Ebene.
Der bisher größte Erfolg aber ist sein erster Preis beim Internationalen Musikwettbewerb in Köln im September 2014.
Sein Programm für Schwerte hat Georgy Voylochnikov sehr originell angelegt: Keine einzige „klassische“ Sonatenform findet sich dabei, stattdessen präsentiert er drei eher selten gespielte Zyklen von Débussy, Schumann und Brahms mit kürzeren, sehr impressionistischen Stücken, die alle unterschiedliche musikalische Geschichten erzählen.


Am Beginn steht der jüngste dieser Zyklen, die „Estampes“ von Claude Débussy aus dem Jahr 1904. Ausgehend von visuellen „Eindrücken“ auf Kupferstichen reist der Komponist musikalisch in den Fernen Osten („Pagodes“), wo er Gamelan-Klänge in die Klaviertasten zaubert, nach Spanien („La soirée dans Grenade“) mit Flamenco-Anklängen und echtem Habanera-Rhythmus und ans Fenster eines französischen Kinderzimmers („Jardins sous la pluie“), wo er mehrere französische Kinderlieder zitiert.

Der umfangreichere Zyklus vor der Pause wird die „Humoreske“ op. 20 von Robert Schumann sein, die 1839 entstanden ist. In typisch romantischer Widersprüchlichkeit – von „Lachen und Weinen gleichzeitig“ spricht Schumann hier selbst – reiht der Komponist seine Einzelstücke aneinander. Ekstatischer Höhenflug und tiefe Grübelei in großer rhythmischer Vielfalt stehen sich hier gegenüber.

Mit den „7 Fantasien“ op. 116 von Johannes Brahms, die 1893 in Wien uraufgeführt wurden, beschließt Georgy Voylochnikov sein Recital nach der Pause. Nachdenkliche „Intermezzi“ und bewegte, virtuose „Capricci“ wechseln sich ab, auch hier wird der Zuhörer mit starken Stimmungskontrasten konfrontiert.

Nichts „Konventionelles“ also erwartet das Schwerter Publikum in dieser Matinée, es wird stattdessen eingeladen, an einer Reise voller Emotionen und voller abwechslungsreicher Überraschungen teilzunehmen.

Die Karten für diese „Sternstunden“ sind bereits im Vorverkauf an den bekannten Stellen, auch bei der Rohrmeisterei, erhältlich, im Vorverkauf kosten sie € 16,00 (ermäßigt € 8,00 ), an der Tageskasse werden sie € 18,00 kosten. Reservierungen sind auch über die Homepage der Konzertgesellschaft möglich: www.konzertgesellschaft.schwerte.de
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