Unser Wochenende mit Gästen aus der englischen Partnerstadt HASTINGS

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  Für Sonnenschein und ein abwechslungsreiches Wochenend-Programm hatten schon der Arbeitskreises Schwerte-Hastings gesorgt und endlich, mit 2 ½ Stunden Verspätung kamen unsere Wochenendgäste am Freitag in Schwerte an.

Am Samstagnachmittag traf man sich wieder. Eine gemeinsame Besichtigung der Dechenhöhle in Iserlohn war geplant worden.
Die Dechenhöhle wurde im Juni 1868 von zwei Eisenbahnarbeitern entdeckt, die bei Felssicherungsarbeiten an der Bahnstrecke Letmathe - Iserlohn ihren Hammer in einem Felsspalt verloren hatten. Sie ließen sich an einem Seil den Felsspalt hinab und standen plötzlich in der ersten Halle einer wunderschönen Tropfsteinhöhle, die sich weit in den Berg hinein fortsetzte.
Eine deutsch-englische Führung vertiefte die geschichtlichen und naturkundlichen Besonderheiten der Höhle.
Davon konnten sich unsere Gäste überzeugen, als sie durch die zahlreichen Gewölben u.a. mit den Namen Kapelle, Gletschergrotte, Laubengang, Orgelgrotte, Nixengrotte bis hin zu der Palmengrotte, deren Prachtstück eine 2,80 m hohe Palmensäule ist, gingen.
Danach ging es zu der Gaststätte „Hiddeman Im Spick“ wo uns ein schmackhaftes Menü erwartet.
Es würde viel miteinander erzählt, kleine Reden von den jeweiligen Arbeitskreisvorsitzenden aus Hastings, Reg Wood, und aus Schwerte, Wolfgang Stein, gehalten und dann ging es am Abend wieder mit dem Bus nach Schwerte.

Am Sonntag feierten die mitgereisten Gemeindemitglieder von St. Thomas of Canterbury in Hastings den Gottesdienst in St. Marien.
Father Tom, der inzwischen nicht mehr in Hastings lebt, war dennoch gern dabei, ebenso Diakon Ian Moon.
Beide konzelebrierten mit Pfarrer Peter Iwan, der, wenn es seine Zeit zulässt, am Städtepartnerschaftswochenende teilnimmt. Die Fürbitten wurden bilingual von Emma Moon begleitet.
Um 18.00 Uhr fand in der St. Viktor Kirche ein ökumenischer deutsch-englischer Konzert-Gottesdienst mit den Oybele Feschhall Singers mit ihrem Chorleiter Johannes Heller unter dem Leitspruch: God says welcome – Gott sagt willkommen, statt.
Stadtpfarrer Tom Damm hatte diesen Chor dazu eingeladen und sie gaben dem gut besuchten Gottesdienst, der in Form einer Abendandacht gehalten wurde und viele Elemente aus der schottischen Communität IONA enthielt, einen festlichen Rahmen.
Reg Wood richtete an die Gemeinde einige Grußworte, die von Wolfgang Stein übersetzt wurden.
Nach dem Gottesdienst traf man sich im Gemeindehaus zum Kaffee und Tee.
Zum Gegenbesuch im September lud Reverend Rachel Creighton, Rector an der St. Leonhards Hollington Church, der 1090 gegründeten Hollington Chruch in the Wood ein.
Reverend Valerie Diodge unterstrich die herzliche Einladung und überreichte dem Stadtkirchenpfarrer Tom Damm als Geschenk ein gerahmtes Bild der Kirche
Die übrige Zeit würde mit Ausflügen in den Westfalenpark, der näheren Umgebung, Besuch einer Musikveranstaltung, dem verkaufsoffenen Sonntag und der Maikirmes ausgefüllt.

Montagmorgen um 7.30 Uhr hieß es wieder Abschied nehmen: Good bye – Have a nice journay home. See you in Hastings in September.
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