Korfball: Selmer KV holt den dritten Titel in Folge

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Titelverteidigung geglückt: Die Hobbykorfballer des SKV (h.v.l. Rüdiger Dülfer, Hannah von Bargen, Ingo Feltes, Andreas Persching, Heiko Kriwett, Jörg Mehlmann; v.v.l. Susanne von Bargen, Silvia Ganglau, Ina Hartwig, Nancy Schroer, Torsten Ganglau; nicht im Bild Ingo Moerke)
 
Vor allem in der ersten Halbzeit dominierte der SKV das Spiel

Hobbykorfballer des SKV erneut Deutscher Meister

Selm/Bergisch Gladbach – Mit einem knappen 10:9-Sieg über die Hobbymannschaft des TuS Schildgen gewann die Gauliga-Mannschaft des Selmer Korfball Vereins den Westpokal. Damit ist die Selmer Hobbymannschaft zum dritten Mal in Folge Deutscher Meister in dieser Spielklasse.

Starker Beginn legt Grundstein für den Sieg
„Lasst uns Spaß haben und gewinnen.“ war die Botschaft von Rüdiger Dülfer an seine Mannschaft in der Kabine kurz vor dem Spiel. Zwar hatte man Respekt vor dem relativ unbekannten Gegner aus dem Rheinland, der zudem vor heimischem Publikum spielte. Aber die Verteidigung des Westpokals und damit die dritte Deutsche Meisterschaft in Folge hatte das Team aus Selm fest vor Augen.
Und die Mannschaft begann furios. Bereits in der ersten Minute hieß es Strafwurf für Selm. Dülfer trat an und verwarf. Aber Ingo Feltes war zur Stelle und traf zum 1:0 in den Korb. Der SKV nahm sofort das Heft in die Hand und dominierte die Anfangsphase deutlich. Erneut Ingo Feltes sowie zweimal Jörg Mehlmann bauten die Selmer Führung bis zur 9. Spielminute auf respektable 4:0 aus. Alles sah nach einer deutlichen Angelegenheit für den Titelverteidiger aus. Schildgen kam nun allerdings etwas besser in die Partie. Dennoch hatte der SKV die klareren Möglichkeiten, vermied es jedoch diese in Zählbares umzusetzen. Vor allem der erfahrene Rüdiger Dülfer konnte an diesem Tag trotz zahlreicher Möglichkeiten keinen Treffer erzielen. So konnte Schildgen auf 4:2 verkürzen, bevor Selm wieder den Ball durch den Korb werfen konnte.
Der SKV blieb klar spielbestimmend und konnte zur Pause durch Jörg Mehlmann mit seinem dritten Korb sowie zwei Körben von Heiko Kriwett eine beruhigende 7:4-Halbzeitführung herausspielen.

Spannung in den Schlussminuten
Nach der Pause machte Schildgen mehr Druck. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Doch beide Mannschaften versäumten es aus den sich ergebenden Chancen Körbe zu erzielen. Die ersten 14 Minuten vergingen ohne einen weiteren Treffer. Plötzlich hatte Schildgen mehr Vorteile und verkürzte mit einem Doppelschlag auf 7:6. Jetzt war wieder Spannung in der Partie und sofort kam Stimmung im Fanblock der Hausherren auf.
Selm versuchte wieder etwas Ruhe in das Spiel zu bringen. Mit einem Strafwurf, den Ina Hartwig erst im Nachwurf zum 8:6 verwandeln konnte, wurde wieder ein Zwei-Körbe-Vorsprung herausgespielt. Doch noch waren 9 Minuten zu spielen und Schildgen spürte, dass das Spiel noch nicht verloren war.
Das Spielt gewann an Tempo, die Angriffe gingen hin und her. Beide Mannschaften erzielten weitere Treffer und Selm konnte die Führung behaupten. Zwei Minuten vor Ende führte der SKV durch zwei weitere Treffer von Jörg Mehlmann und Ina Hartwig knapp mit 10:9 – das reichte am Ende für ein knappes Finish. Beide Mannschaften versuchten zwar, das Ergebnis aus ihrer Sicht noch zu verbessern, aber das sollte es dann gewesen sein.



Dritter Erfolg in Folge
Mit dem aufgrund der deutlich besseren ersten Halbzeit nicht unverdienten Sieg gewann der SKV nach 2015 und 2016 den Westpokal zum dritten Mal in Folge und darf sich nun nicht nur WTB-Meister sondern weiterhin Deutscher Meister in der Gau-Liga nennen. Direkt nach dem Spiel hatten die Spieler tröstende Worte für die enttäuschten Gegner, die ein gutes Spiel gemacht und der Selmer Mannschaft bis zum Ende alles abverlangt hatten. Doch dann wich die Anspannung der Freude über den erneuten Titelgewinn, der bis spät in die Nacht gefeiert wurde.

Mannschaft und Körbe
Rüdiger Dülfer, Ingo Feltes (2; 50. Ingo Moerke), Silvia Ganglau (38. Susanne von Bargen), Ina Hartwig (2), Heiko Kriwett (2; 43. Torsten Ganglau), Jörg Mehlmann (4), Nancy Schroer, Hannah von Bargen
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