Die Erinnerung an die Eroberung der Türkei

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Am Sonntag, 17. März, hatte sich die DITIB Gemeinde in Waltrop getroffen um sich einen für viele Anwesende sehr emotionalen Film, über die Schlacht von Gallipoli anzusehen. Es war die Geschichte der Eroberung der Türkei. Damals hat Deutschland an der Seite der Türkei gekämpft. Der Raum in der Moschee war mehr als voll und viele Besucher fanden keinen Platz. In den kurzen Pausen zu Filmwechsel habe die Kinder gesungen oder auch einige Vorträge gehalten, in denen auch einige Erwachsene, Männer und Frauen ein Taschentuch benötigten. Es waren keine Freudentränen die dort vergossen wurden. Der Film schilderte die Geschichte der Schlacht, das werben für den Militärdienst und auch das Sterben der jungen Männer in der Arme. Einer der Besucher verließ den Film mit den Worten: " Krieg ist scheiße“. Damit hatte er sicher recht. Wer sich für die grausame Geschichte dieses Krieges interessiert findet viele Informationen auf Wickipedia. Die Veranstallung endete mit einem Gebet des Hocas Mustafa Keskin.
Die Schlacht von Gallipoli wurde während des Ersten Weltkriegs auf der türkischen Halbinsel Gallipoli ausgetragen. Die Entente-Mächte wollten in einer gemeinsamen Operation die Halbinsel besetzen und sie als Ausgangsbasis für die Eroberung der osmanischen Hauptstadt Istanbul nutzen. Der Versuch scheiterte jedoch. Beide Seiten verloren schätzungsweise 250.000 Mann, was der Hälfte der zum Einsatz gekommenen Soldaten entspricht. In der Türkei nennt man die Operation nach der Provinz Çanakkale Çanakkale Savaşı („Krieg von Tschanakkale“). Im englischen Sprachraum ist sie als Dardanelles Campaign oder Gallipoli Campaign („Dardanellen-“ bzw. „Gallipolifeldzug“) bekannt.
Die Schlacht von Gallipoli lieferte Stoff für mehrere Filme. Die australische Produktion „Gallipoli“ des Regisseurs Peter Weir von 1981 schilderte die Schicksale zweier ANZAC-Soldaten in der Schlacht (einer davon gespielt von Mel Gibson) und sorgte in Australien für eine Welle patriotischer und auch anti-britischer Gefühle.
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