Abschlussfest: Kulturrucksack wird am Freitag in Witten ausgepackt

Wann? 30.10.2015 17:00 Uhr

Wo? Werkstadt, Mannesmannstraße 6, 58455 Witten DE
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Wie bereits in den letzten Jahren wird das Kulturrucksackjahr im Ennepe-Ruhr-Kreis mit einem Fest beendet. In Witten präsentieren Jugendliche aus Sprockhövel dabei zum wiederholten Mal Bollywoord-Tanz. (Foto: Archivfoto: UvK/Ennepe-Ruhr-Kreis)
 
Wie bereits in den letzten Jahren wird das Kulturrucksackjahr im Ennepe-Ruhr-Kreis mit einem Fest beendet. In Witten präsentieren Jugendliche aus Wetter zum wiederholten Mal, was Capoeira ausmacht. (Foto: Archivfoto: UvK/Ennepe-Ruhr-Kreis)
Witten: Werkstadt |

Musik und Tanz, Gesang und Theater, Unterhaltung und Information - all dies wird Besuchern geboten, wenn sie am Freitag, 30. Oktober, den Weg in die Werkstadt Witten (Mannesmannstraße 6) finden. Das Jugend- und Kulturzentrum ist an diesem Tag Schauplatz des Kulturrucksackfestes 2015.

„Wie bereits der Vergangenheit wird auch die diesjährige Veranstaltung zeigen, wie vielfältig, bunt und kreativ die Kulturrucksäcke in den letzten Monaten in den neun Städten gepackt worden sind“, kündigt Claudia Breitenborn als Mitglied des Organisationsteams und Mitarbeiterin der Kreisverwaltung an. Gleichzeitig lädt sie alle Interessierten zum kostenlosen Dabeisein. Sein Kommen angekündigt hat bereits der neue Landrat Olaf Schade.

Kinder und Jugendliche präsentieren aus 11 von insgesamt 39 Projekten

 
Zwischen  17 und 19.30 Uhr präsentieren Kinder und Jugendliche aus 11 von insgesamt 39 Projekten auf der Bühne, was sie sich im Laufe des Jahres erarbeitet, was sie auf die Beine gestellt haben. Die Teilnehmer kommen aus Breckerfeld, Gevelsberg, Hattingen Herdecke, Sprockhövel, Wetter, Witten. Schwungvoll zugehen wird es beispielsweise beim Bollywood-Tanz. Hier folgen Jugendliche aus Sprockhövel dem Motto: Man nehme eine Prise Hollywood und einen Löffel indischen Tanz, rühre kräftig um und gebe noch einen Schuss Jazzdance hinzu. Nach Belieben mit Hip-Hop, Ballett, Salsa, Bauchtanz ergänzen, abschmecken und mit viel Spaß genießen.
 

Mischung aus Kampf, Tanz, Akrobatik und Musik

Ähnlich rasant ist mit seiner Mischung aus Kampf, Tanz, Akrobatik und Musik das brasilianische Tanztheater „Brasilian BeatZ & MoveZ Capoeira“. „Entstanden ist Capoeira vor mehr als 400 Jahren als afro-brasilianische Sklaven zur Selbstverteidigung und Befreiung Kampftechniken entwickelten und diese mit tänzerischen Elementen und Musik tarnten“, erläutert Breitenborn den geschichtlichen Hintergrund der Vorführung von Jugendlichen aus Wetter.
Akzente setzen werden bei der von WDR-Moderator Marc Schulte moderierten Veranstaltung auch „Look at me“ (Witten) und „Kettenreaktion“ (Breckerfeld) mit ihrem Tanztheater, die Filme „Shaking Hands“ aus Herdecke und „Schneewitterich und die Straßenkids“ aus Sprockhövel sowie das Theater „Ab auf die Bühne, die die Welt bedeuten“ aus Hattingen. Sie alle haben ebenso rund zehn Minuten Zeit wie der Musical Dance „Rock it“ aus Sprockhövel, das Kangorchester aus Witten und die Jugendlichen aus Gevelsberg, die an einem DJ Workshop teilgenommen haben.
 
„Das Bühnenprogramm zeigt: Es lohnt sich, beim diesjährigen Kulturrucksackfest dabei zu sein“, wirbt Breitenborn. Besonderer Anreiz für Gäste zwischen 12 und 15 Jahren: Nach dem Fest ist quasi vor der Party. Ab 19 Uhr öffnet die Werkstadt die Türen für die „All in One Party“. Dort kann dann noch bis 23 Uhr weitergefeiert werden.
 

Stichwort Kulturrucksack

Alle in Witten präsentierten Projekte sowie rund 40 weitere sind in diesem Jahr von und in den Städten im Zusammenhang mit dem Landesprogramm „Kulturrucksack“ realisiert worden. Dank der erfolgreichen Bewerbung des Kreises und der Städte im Rahmen dieses Landesprogramms standen 2012 erstmals gut 71.000 Euro an Fördermitteln zur Verfügung, 2015 waren es 66.000 Euro. Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen zwischen 10 und 14 Jahren kulturelle Angebote zu eröffnen.
Die Bedeutung der kulturellen Bildung für die Persönlichkeitsbildung, für die Entwicklung der Kreativität und für den Wissenserwerb wird zunehmend anerkannt. Entsprechende Erkenntnisse haben unter anderem Projekte wie ´Jedem Kind ein Instrument´ oder ´Kultur und Schule´ geliefert. Damit die positiven Effekte zum Tragen kommen, ist es entscheidend, Kindern und Jugendlichen die Tür zu Kunst und Kultur so früh und so weit wie möglich zu öffnen. Das Landesprogramm hat mit den 10 bis 14-jährigen die Kinder und Jugendlichen im Auge, für die Angebote der kulturellen Bildung vergleichsweise rar sind und die sich mit den „gängigen Formen“ der kulturellen Bildung eher schlecht anfreunden können. Hier setzen Kreis und Städte gemeinsam an und wecken mit neuen Ideen und bewährten Strukturen Interesse.
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