U16.2 der BG Duisburg-West kassiert erneut eine unnötige Niederlage

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Xanten: TH Landwehr | Mit einer verdienten, aber unnötigen 48:49 Niederlage kehrte die u16.2 von ihrem Auswärtsspiel bei den Xanten Romans zurück. Aufgrund der körperlichen und zahlenmäßigen Überlegenheit der Duisburger, die Gastgeber waren im Durchschnitt einen Kopf kleiner und traten nur zu siebt an, während die BGler zu Zwölft aufliefen, waren die Vorgaben von Coach Rimpler klar. Es sollte aggressiv verteidigt werden, nach Ballgewinn ein hohes Tempo gegangen und immer wieder konsequent zum Korb gezogen werden. So sollten die Xantener müde gespielt und in Foultrouble gebracht werden.

Nachdem der Start verschlafen wurde und man nach vier Minuten bereits mit 4:7 hinten lag, begannen die Westler die Vorgaben umzusetzen und sich eine 15:11-Führung nach dem ersten Viertel herauszuspielen. Eine Führung, die zu diesem Zeitpunkt hätte deutlich höher ausfallen müssen, wäre man konzentrierter im Abschluss gewesen. So wurden in diesem Viertel nur drei von acht Freiwürfen verwandelt.

Die Vier-Punkte-Führung konnten die BGler bis zur Mitte des zweiten Viertel halten (21:17). Dann wurde die Defensearbeit eingestellt, Bälle leichtfertig dem Gegner zu gepasst und Würfe hektisch und unkonzentriert genommen. So wurde den Xantener bis zur Halbzeit ein 4:18-Lauf gestattet und man ging mit einem 25:35 Rückstand in die Halbzeitpause. Bezeichnend war auch der Umstand, dass in diesem zweiten Viertel nicht ein einziges Foul gegen die Gastgeber gezogen werden konnte.

Nach einer klaren Pausenansprache schienen die Duisburger wachgerüttelt, besannen sich wieder den Vorgaben und setzten diese wieder konsequent um. Der Erfolg stellte sich umgehend ein und der Rückstand konnte bis zur 25. Minute in eine 38:37-Führung umgewandelt werden. Doch statt nun damit weiterzufahren, weiter das Tempo hochzuhalten, ließen sich die Westler durch das fünfte Foul ihres bis dato stärksten Spielers Lukas Dreßler aus dem Konzept bringen. Ein Foulpfiff über den sich trefflich streiten darf, da der Verteidiger keine legale Verteidigungsposition inne hatte und deshalb nicht mit einem Offensivfoul hätte belohnt werden dürfen. Dass die Führung bis zur nächsten Viertelpause wieder verspielt wurde, hatte aber nichts mit dem Pfiff zu tun, sondern damit, dass die Mannschaft wieder von den Vorgaben abwich.

Dass Schlussviertel war dann ein Spiegelbild des dritten Viertels. Mit einer aggressiven Defense und einem schnellen Umschaltspiel wurde der 38:43 Pausenrückstand in kürzester Zeit in eine 48:45-Führung umgedreht. Und in den letzten fünf Minuten grüßte wieder einmal das Murmeltier. Als Serkan Colak zu Beginn der Schlussminute unbedrängt einen Korbleger verwarf und es so versäumte die Führung von 48:47 auf beruhigendere drei Punkte auszubauen, schwante allen beteiligten bereits, was folgen würde. Den Romans gelang kurz vor Ende noch der siegbringende Korb.

Nach dem Spiel konnte Coach Rimpler seine Enttäuschung nicht verbergen. Wer in jedem Viertel nur fünf Minuten lang konzentriert Basketball spielt (summiert man die jeweils stärksten Viertelminuten des Spieles, kommt man auf eine 40:14-Führung für die Westler), wer nur vier von 21 Freiwürfen verwandelt, der darf sich halt nicht beschweren, wenn es am Ende nicht zum Sieg reicht. Wie ehrgeizig die BGler nun tatsächlich sind, wird sich in den nächsten beiden Spielen bis zu den Herbstferien zeigen.

Es spielten: Lukas Dreßler (10), Alexander Pauly (9), Marvin Welberts (7), Leeon Lohle, Serkan Colak (je 6), Melih Aslan, Maciel Pautasso (je 4), Philip Nakonz (2), Jan Knopp, Lars Zirbes, Mustafa Sen, Koray Gündogan.
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