Zukunftsstadt-Prozess Plattform fördert Bürgerbeteiligung

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Stellten die neue Plattform vor. Von links: Klaus Müller, Lisa Morawietz und Dorothee Lauter. (Foto: Michael Kaprol)

Bottrop gehört zur engeren Auswahl von 20 Städten, die den Zuschlag als Zukunftsstadt 2030+ bekommen könnten. Ein neues Online-Tool im Internet soll den Prozess zusätzlich beflügeln indem es Möglichkeiten zur Mitwirkung im Internet anbietet.

Bürgerbeteiligung ist ein wichtiger Bestandteil des Zukunftsstadt-Prozess der seit 2015 in Bottrop läuft. Dabei baut die Stadt auf Erfahrungen, die unter anderem bei Innovation City gemacht wurden. Der Masterplan "Klimagerechter Stadtumbau" und die "Vision 2030+" sind Leitplanken, die mit einer breiten Bürgerbeteiligung erarbeitet wurden. Sie stellen für die zukünftige Stadtentwicklung Leitplanken dar und zeigen erste Lösungsansätze für die Bewältigung wichtiger Zukunftsaufgabe auf.
Vor allem Jugendliche und junge Erwachsene will die Stadt mit der Onlineplattform ansprechen. Die bisherigen Beteiligungsformen wie die Mitmachfeste auf dem Kulturhof, bei denen mehr Familien mit Kindern zum Publikum gehörten, oder die Planungswerkstätten, zu denen motivierte und gesellschaftlich aktive Bürger kamen, konnten diese Zielgruppe nur unzureichend gewinnen.
Die Stadt Bottrop schließt damit zu einer Reihe von anderen Kommunen auf, die bereits ähnlich Plattformen im Zuge eines Stadtentwicklungsprozesses realisiert haben. Dabei ist das neue Angebot auch als Pilotprojekt zu sehen, denn die Stadtverwaltung möchte ermitteln, wie hoch der personelle Aufwand ist, eine solche Form der Bürgerbeteiligung zu organisieren und zu pflegen.
Direkt zu erreichen ist die Seite unter der Adresse www.zukunftsstadt-bottrop.de und kann auch auf dem Smartphome optimal angezeigt werden. Eine Registrierung der Nutzer ist nicht zwingend erforderlich. Auch wer Gast ist auf der Webseite kann sich in den Diskussionsprozess einbringen. Eine Registrierung bringt allerdings eine Reihe von Zusatzdiensten und Möglichkeiten. Die Seite ist einfach gegliedert und aufgeteilt. Dialogräume auf der Startseite führen zu Themenschwerpunkten. Derzeit gibt es neben dem Dialograum "Zukunftsstadt 2030+" noch die Dialogräume "Fuhlenbrock", "Kirchhellen", "Bildung und Arbeit und "Nachbarschaft".
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