Klarer Sieg für Kirchhellen im Derby - 9:0 gegen TSSV Bottrop

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VfB (rechts) gegen TSSV (links)

Zwei Spielklassen trennten die beiden Tischtennisteams noch im letzten Jahr, und ein Klassenunterschied wurde auch beim mit Spannung erwarteten Derby deutlich. Der Gast aus Fuhlenbrock spielte phasenweise ganz gut mit, hatte aber im Endeffekt beim konzentriert zu Werke gehenden VfB keine Chance.

Drei Siege in den Doppeln gaben dem Spiel rasch eine eindeutige Richtung. Gespannt sein durfte man auf den Auftritt der TSSV-Spitzenbretter: Sowohl Dominik Danielowski als auch Lothar Paskuda spielten jahreslang im Trikot des VfB, beide schlugen zuletzt Oberhausens Spitzenbrett Michajlov, gegen den die Kirchellener die Segel streichen mussten – und: man kennt die jeweiligen Stärken und Schwächen des Gegners wie seine Westentasche. Doch dann war es gar nicht so eng, denn Udo Lindemann spielte variantenreicher als sein Gegenüber Danielowski, der sich mit einigen starken Vorhandschlägen nach Kräften wehrte. Maurice Mann am Nebentisch ließ beim souveränen 3:0 gegen Paskuda erst gar nichts anbrennen. In der Mitte legte Marius Mann schnell nach, während Reinhold Anton im Materialspiel etwas mehr Mühe hatte. Das heimische untere Paarkreuz schließlich konnte die Erfahrung in höheren Spielklassen in die Waagschale werfen, sodass also auch Blüm und Schuster keinen Ehrenpunkt der Bottroper gewährten. So reisen die Kirchhellener am nächsten Wochenende gut gerüstet zum punktgleichen TTV Rees-Groin, während für die Fuhlenbrocker der harte Abstiegskampf weitergeht. Der TSSV-Frust hielt sich aber trotz der klaren Niederlage in Grenzen, was sicher auch an der bereitgestellten Zapfanlage und an den weiteren kulinarischen Köstlichkeiten lag, die die VfB-Herren zu dieser Heimspielpremiere in der Verbandsliga auftischten. So gab es am späten Abend doch noch einen gemeinsamen Gewinner: die VfB-Jugendabteilung, die den Verkaufserlös einstreichen durfte.

VfB-Damen nicht chancenlos

VfB Kirchhellen – DJK Rhenania Kleve 3:8
Da schien lange Zeit mehr drin zu sein! Obwohl die halbe VfB-Mannschaft in der Vorsaison noch in der Kreisliga spielte, hielt man sich bis zur Hälfte der Partie ausgezeichnet. Susanne Dierig riss nach 0:2-Satzrückstand das Ruder noch herum, Magarete Myrcik fügte einen glatten Dreisatzsieg hinzu, sodass nach einem gewonnenen Doppel der Zwischenstand 3:3 hieß. Auch im weiteren Verlauf blieb man in den Ballwechseln ebenbürtig, jedoch fehlte in den entscheidenden Phasen das letzte Quäntchen. Hinzu gesellte sich, dass ein positiv verlaufendes Spiel von Susanne Dierig nicht mehr in der Wertung einging, weil ein ganz knappes Match gegen Magarete Myrcik zuvor zählte und das knappe Spiel jäh beendete. So bleibt der VfB mit nur einem Pluspunkt am Tabellenende.
Punkte: Myrcik/Hirt 0:1, Dierig/Link 1:0, Dierig 1:1, Link 0:2, Myrcik 1:2, Hirt 0:2.
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Nina Heithausen aus Bottrop | 30.09.2013 | 10:46  
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