Sprache ist der Schlüssel

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Prof. Heribert Jürgens, KrebsStiftung NRW, Christina von Lochow und Prof. Michael Paulussen (beide Vestische Kinder- und Jugendklinik) und Prof. Jürgen Wettke, KrebsStiftung NRW. (Foto: Vestische Kinder- und Jugendklinik Datteln)
„Größte Hürde während der Diagnose und Behandlung ist in vielen Fällen die Sprache“, sagt Christina von Lochow. Die Pädagogin begleitet und unterstützt Patienten und Familien, die auf der Tiger-Station, der Kinderkrebsstation der Vestischen Kinder- und Jugendklinik in Datteln, behandelt werden.
Die medizinische Behandlung von Flüchtlingskindern, die an Krebs erkranken, übernimmt die Bezirksregierung. Kosten für Dolmetscher beispielsweise sind aber nicht vorgesehen. „Das ist für die Familien eine unglaublich schwere Situation: Sie müssen die Diagnose verarbeiten, verstehen, was die nächsten Schritte sind und parallel dazu das Trauma ihrer Flucht verarbeiten und sich in einer völlig neuen Umgebung zurecht finden“, erzählt die Pädagogin: „Ohne Dolmetscher können die Familien das kaum bewältigen.“
2.000 Euro hat die Deutsche Kinderkrebsstiftung der Klinik daher zur Verfügung gestellt, mit dem die Übersetzer bezahlt werden können.
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