Lossprechung der Boots- und Schiffbauer auf der BOOT

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Der handwerkliche Nachwuchs.

Seit mehr als 30 Jahren präsentieren Auszubildende des Boots- und Schiffbaus aus Nordrhein-Westfalen den Besuchern ihr Handwerk auf der BOOT. Traditionell werden Auszubildende des Boots- und Schiffbaus auf der BOOT am Stand der Boots- und Schiffbauer-Innung NRW losgesprochen und in den Gesellenstand erhoben. Der diesjährige Jahrgang war mit acht Auszubildenden besonders stark.

Die Lossprechung nahm Hans-Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks und zugleich Präsident der Handwerkkammer zu Köln, vor. "Bootsbau ist eines der schönsten Handwerke der Welt", sagte Wollseifer zu den zahlreichen Besuchern auf der Ausstellungsfläche der Boots- und Schiffbauer-Landesinnung in Halle 14. Weitere Ehrengäste warenTorsten conradi, Präsident des deutschen Boots- und Schiffbauer-Verbands, Petros Michelidakis, Projektleiter der BOOT und Thomas Dopheide, Kreishandwerksmeister Düsseldorf. Die Begrüßung übernahm der Schullieter der Berufsschule, Studiendirektor Dipl.-Ing. Manfred Wieck, Schiffer-Berufskolleg Rhein.

Julia Janssen, Simon Kistner, Henrik Müller, Holger Nürnberg, Tobias Peitz, Dominik Rüth und Nico Till – das sind die glorreichen Sieben, die ab sofort dem Berufsstand der handwerklichen Bootsbauer in Nordrhein-Westfalen angehören. Tim Walterscheid ergänzt die Gruppe: Er ist in diesem Jahr der einzige Nachwuchs-Schiffbauer in NRW. Julia Hansen war als einzige Frau zugleich die Prüfungsbeste und wurde dafür besonders ausgezeichnet.

Das Gros der Ex-Auszubildenden hat seine Fachkunde, die uralte Materialkunde mit modernster Bordelektronik verknüpft, übrigens am Niederrhein erworben: in der Kempener Bootswerft Funger (Julia Janssen und Holger Nürnberg), in der RWN Yacht- und Holzmanufaktur in Nettetal (Henrik Müller) sowie im Bootsbauunternehmen von der Linden in Wesel (Simon Kistner). Außerdem brachten Innungs-Obermeister Gerhard Bicker (Ahlen) mit Tobias Peitz sowie die Bootswerft Gade (Aachen) mit Nico Till ihre aktuellen Auszubildenden ans Prüfungs-Ziel. Vor dem Gesellenprüfungsausschuss der NRW-Innung hat außerdem Dominik Ruth seine Berufsreife nachgewiesen; er war vom Maschinenbauunternehmen Günther Müller im badischen Spessart qualifiziert worden.
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