Tanzhauptstadt Düsseldorf

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v.l. Jürgen Ball, Mitglied des Präsidiums des Allgemeinen Deutschen Tanzlehrerverbandes, Markus Schöffl, ADTV Trendscout und ZDF-Choreograf und Cornelia Willius-Senzer, Präsidentin des ADTV

Tanzlehrerverband setzt die Trends: Der weltweit größte Tanzlehrerkongress in Düsseldorf setzt neue Maßstäbe. Mehr als 3000 Tanzlehrer und Tanzbegeisterte trafen sich im Maritim, um die künftigen Trends festzulegen. Eins ist klar, 2015 wird das Jahr des Swing. Dies ist jedoch nur die eine Seite, denn tänzerische und spielerische Angebote finden ebenso großen Anklang und haben einen großen Stellenwert bei der Arbeit in den Tanzschulen.

Von Beginn an war der Internationale Tanzlehrerkongress gespickt mit Prominenz aus der Tanz- und Musikszene, allen voran die Swinggrößen Tom Gaebel und die Mitglieder von Vintage Vegas. Sie präsentierten nicht nur den Tanz des Jahres den „Swing-Block“ auf dem Gesellschaftsabend, sondern wie wurden mit dem ADTV-Musik-Award „Best Swing Act oft the Year“ geehrt.

Swing meets Pop


Das neue junge Rat Pack-Trio um den Sänger Giovanni Zarrella hat den brandneuen Style SWOP – Swing meets Pop – kreiert. Auch die Tanz Fans kamen mit Let’s dance-Star Isabel Edvardsson und weiteren populären Größen auf ihre Kosten und konnten mit ihnen über das Parkett des Saales im Hotel Maritim schweben.
Für die Präsidentin des Allgemeinen Deutschen Tanzlehrerverbandes (ADTV), Cornelia Willius-Senzer, ist das nicht genug. Weil Inhalte genauso wichtig wie Präsentation sind, setzt sie als Vertreterin von 800 Tanzschulen in Deutschland auch auf eine gute Ausbildung. „Für uns ist neben unserem Job des Lehrens Fort- und Weiterbildung wichtig. Die über 3000 Teilnehmer wollen sich auf den Gebieten der Gesundheit und des kulturellen Leitbildes fortbilden“, so die Präsidentin. Daneben gibt es ein breit gefächertes Programm, das sich mit Kindertanz und Seniorentanz gleichermaßen beschäftigt. „Wir haben hier auf dem Kongress rund 100 Unterrichtseinheiten“, erklärt Willius-Senzer.

Pop-Sensationen


Zum umfangreichen Programm über die Programm gehörte ebenso der neue Superhit von Frankreichs Megastar Kendji Girac, den Markus Schöffl, der Trendscout des ADTV, noch vor der offiziellen Veröffentlichung vorstellte und zu dessen Lied Schöffl die offizielle Choreographie erarbeitet hat. Dazu bemerkte die Präsidentin: „Was morgen auf dem Markt kommt, haben wir bereits jetzt!“ Eine weitere Pop-Sensation dürfte das neue „Best Of“-Album von Boney M. sein, das in Zusammenarbeit mit Sony Music und Produzent Frank Farian gemeinsam mit Liz Mitchel produziert wurde. Markus Schöffl war es vorbehalten, noch vor der auf Mallorca stattfindenden Präsentation, den Sommersong „Joy tot he World“ samt seiner choreographischen Tanzgestaltung zu propagieren. „Mit diesen Aktionen, die wir natürlich nur deshalb bringen können, weil uns Plattenfirmen auf dem Laufenden halten, versuche ich den Trend über die Tanzschulen weiter zu bringen“, trägt der ZDF-Choreograf Markus Schöffl vor.

Kulturelles Erbe weitergeben


Das Kulturprofil, das sich der ADTV 2013 gegeben hat, liegt Präsidenten Willius-Senzer besonders am Herzen. „Wir verstehen uns als Träger kultureller Bildung, deshalb haben wir Tanzlehrer in die Schulen entsandt, um die Kooperationsprojekte voranzutreiben“, sagt sie. Für Margarete Schweizer vom Projekt „Kinder zum Olymp“ der Kulturstiftung der Länder steht fest: „Wir müssen unser kulturelles Erbe, zu dem auch Tanzen gehört, an die Kinder weitergeben.“ Aus dem Grund sieht sie die Bedeutung der Zusammenarbeit von Kultureinrichtungen, Schulen und dem Tanzlehrerverband. „Es kommt hier zu viel kreativem“, so die Projektleiterin der Bildungsinitiative Kinder zum Olymp.

Hilfe gegen Drogenkonsum


Zu einem weiteren außerschulisches Projekt des ADTV gehört „Tanzrausch statt Vollrausch“, das Kindern und Jugendlichen zeigen soll, dass Party-Spaß auch ohne Alkohol und Drogen zu haben ist. Bei der unter der Schirmherrschaft der Drogenbeauftragten der Bundesregierung Marlene Mortler stehenden einzigartigen bundesweiten Kampagne sollen die Kinder und Jugendlichen so früh wie möglich durch das Tanzen bestärkt werden, keine Alkohol zu trinken oder Drogen zu sich zu nehmen.
Während die Kleinen animiert werden zu Tanzen, damit sie psychisch stabiler werden, sollen die „Alten“ sich mehr bewegen, damit sie elastischer bleiben. So wurde der Rollator-Tanz eingeführt, der heute, so die Präsidentin des ADTV, bereits enorme Zuwächse zu verzeichnen hat. „Es ist ein ausgereiftes Konzept, bei dem die gesundheitlichen Aspekte uneingeschränkt im Focus stehen“, meint Cornelia Willius-Senzer. Fehlt nur noch das Pampers-Tanzen.
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