Kneipentour in Eller: Großer Ansturm

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Volle Kneipen, super Musik, tolle Atmosphäre und spektakuläre Stimmung bei der ersten Kneipentour der Werbegemeinschaft Eller. Weit mehr als 1000 verkauften Eintrittsbänder erklären die rege Wanderung von Kneipe zu Kneipe. Trotz anfänglicher Bedenken einiger Gastronomen im Stadtteil war die „1. individuEller Kneipentour“ mit der Beteiligung von zwölf Kneipen vom Erfolg gekrönt.

Schon lange vor Beginn der eigentlichen Veranstaltung sicherten sich die, die nicht reserviert hatten, ihre Plätze. Der Andrang bei der ersten Kneipentour in Eller war unerwartet hoch. „Bis auf zwei Tische ist bei uns alles reserviert“, erklärt Sandra Putze, die Geschäftsführerin der Gaststätte Franz Ratte. Obwohl bereits der Saal mit 50 Leuten gut besetzt ist, kamen in kurzer Zeit immer mehr, die noch ein Eintrittsband erstehen wollten. Viele platzieren sich an der Theke, viele Möglichkeiten gibt es kurz nach der Eröffnung nicht mehr. Im Bierhaus Hansens’s, am äußersten Ende Ellers, stehen gut 100 Leute vor der Gaststätte. „Wir können aus Sicherheitsgründen nicht alle hereinlassen“, gibt die Gastronomin Barbara Reinhardt an. Am liebsten würde sie, wenn das Wetter besser wäre, die Leute in den Garten lassen. Sie selbst ist völlig überrascht von der Flut der Musikliebhaber. „Das habe ich in zwanzig Jahren, in denen ich die Kneipe besitze, nicht erlebt“, meint sie. Viele beginnen hier ihre Exkursion und gehen zu Fuß zu den anderen, an der Kneipentour beteiligten Kneipen. Aus dem Lokal dröhnt „Smoke on the Water“, das von der Band „take two“ gut intoniert wird. Die Gäste sind von der Vorstellung ganz angetan und applaudieren. Für die Wirtin ist schon heute klar, dass sie im nächsten Jahr wieder mitmanchen wird. „Falls wir eine zweite Kneipentour starten, werde ich beantragen die Straße zu sperren, dann stelle ich ein riesiges Zelt auf“, so Reinhardt. Sie hofft, dass sich die Stadt auch in Zukunft auf die Seite der Wirte und der Menschen schlägt, die gerne Feiern und Spaß haben wollen. Apropos Spaß!

Klein wie ein Wohnzimmer


Den hatten auch die Feierwütigen in der Kneipe „Zu den Linden“, die nur ein wenig größer ist als mein Wohnzimmer. Dicht gedrängt stehen und sitzen die Gäste in der mit Helene Fischer gespickten Gaststube. Sie lauschen den Klängen der beiden Musiker von der Band Trio Revoc, die gerade „Walk of Life“ von Dire Straits anstimmt. Grundsätzlich besteht die Band aus drei Mann, jedoch haben sie sich nach der ersten Besichtigung entschieden, einen Musiker zu Hause zu lassen. „Bei dem uns zur Verfügung stehenden Platz blieb uns keine Wahl“, so der Sänger Volker Förster. Beim ersten Ton von „Es war keine so wunderschön wie du“ von Cliff Richard singt mein Nachbar aus voller Brust mit, genauso wie der Rest des Publikums. Die Musik kommt gut an. Dies sieht auch Frank Müller des Pächter des Lokals so: „Die Musik passt hervorragend und ist so, wie ich es mir für mein Lokal und meine Gäste vorgestellt habe.“ Mein Nachbar Dirk Dziggel, trällert weiter und ist restlos zufrieden. „Ich finde es gut, dass ich mal nicht in die Altstadt muss, um gute Livemusik zu hören“, meint er.

An Kleinigkeiten feilen


Ebenso hochbeglückt gibt sich das Mitglied des Vorstandes der Werbegemeinschaft Eller, Ralf Hansen, der nur ein einziges Wort für sein Fazit fand: „Geil!“ Bei dieser Resonanz und der Begeisterung ist klar, dass die Eller Kneipentour im nächsten Jahr ihre Fortsetzung findet. „Wir werden sicherlich an ein paar Kleinigkeiten zu feilen haben“, meint Hansen. Jedoch wird im Großen und Ganzen mit der zweiten Kneipentour zu rechnen sein, wahrscheinlich mit noch mehr Kneipen.
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