1:2 beim HSV - Fortunas Lage spitzt sich zu

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Norbert Meier und sein Team sind nunmehr seit acht Spielen sieglos. (Foto: Weege)
Fortuna Düsseldorf konnte die Patzer der Konkurrenz einmal mehr nicht nutzen. Die 1:2-Niederlage in Hamburg ist das achte sieglose Spiel in Folge.

Es bleibt dabei: Die Fortuna kann ihr Rückrunden-Gesicht nicht ablegen. Auch beim HSV, der aus seinen jüngsten drei Heimspielen nur einen Punkt geholt hatte (gegen Gegner namens Fürth, Augsburg und Freiburg !), reichte es nicht zum Punktgewinn.

Trotz der lautstarken Unterstützung zahlreicher mitgereister Düsseldorfer erwies sich die defensiv ausgerichtete Elf von Norbert Meier zu Beginn als willkommener Sparingspartner für wenig gefestigte Hanseaten. Der frühe Doppelpack von Rafael van der Vaart (14. und 20.) entsprach dem Spielverlauf.

Und der Tatsache, dass die Fortuna sich in der Rückserie ein ums andere Mal selbst zurückwirft: Vor dem 0:1 durfte erst Marcel Jansen mehrere Fortunen düpieren, ehe Fabian Giefer seine Flanke - beim Versuch sie zu fangen - vor die Füße von Van der Vaart fallen ließ. Beim 0:2 ließen Latka und Malezas den HSV-Kapitän im Tornähe gewähren, und der bedankte sich mit einem Tunnel gegen Giefer.

Dani Schahins Anschlusstreffer (34.) nach einem Bellinghausen-Freistoß zeugte davon, dass der HSV die Zügel schleifen ließ. Das änderte sich aber in der zweiten Hälfte, in der Düsseldorf zweimal Glück hatte, keinen Elfmeter gegen sich zu bekommen (Handspiel Malezas / Schubser gegen Van der Vaart). Darüber hinaus verfehlten zwei Distanzschüsse von Aogo nur haarscharf ihr Ziel.

So erhielt der hauchdünne Hamburger Vorsprung die Hoffnung auf einen Düsseldorfer Punktgewinn am Leben. Und der war tatsächlich auch ohne nennenswerte Torchance bis in die Schlussphase hinein noch möglich. Der "doppelte Latka" hatte den Ausgleich nach zwei Freistößen auf dem kahlen Kopf: Erst zielte der Tscheche knapp daneben (89.), dann traf er nur die Latte (90.).

Unterm Strich wäre ein Remis für die Fortuna aber nicht verdient gewesen. So bleibt Düsseldorf nur der Trost, dass sich der Abstand auf Augsburg (3 Punkte) und auf Hoffenheim (6 Punkte) nicht geändert hat. Und die Hoffnung, dass der kommende Gegner Borussia Dortmund sich in der nächsten Woche ganz auf die Champion League konzentriert...
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