Meister-Tripple perfekt

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Da ist das Ding! Nachdem Borussias Tischtennis-Helden fast den Einzug ins Finale verpasst hätten, holten sie am vergangenen Sonntag doch noch die Meisterschaft. Somit ist das Titel-Tripple perfekt. Zum dritten Mal in Serie und zum 28. Mal insgesamt stellen die Düsseldorfer die beste Mannschaft der Bundesliga.

Für die Statistikliebhaber gibt es darüber hinaus noch eine beeindruckende Zahl. Wettbewerbsübergeifend war dieser Titel der 66. Titel in der bisherigen Vereins-Historie. Überragender Akteur an der Tischtennisplatte und damit auf dem Weg zur aktuellen Meisterschaft war am vergangenen Sonntag, wie sollte es auch anders sein, Star-Spieler Timo Boll. Beim 3:1-Erfolg über den 1. FC Saarbrücken entschied er gleich zwei Spiele zu seinem und damit gleichzeitig zugunsten der Borussia.
„Nach einem Finale ist man immer happy, wenn es gut gelaufen ist. Ich hatte vorher schon ein gutes Gefühl, dass wir in einer guten Form sind. Im Verlauf der Saison sah das mal anders aus, aber gegen Saarbrücken waren wir voll auf der Höhe“, freute sich Boll.

Trainer voll des Lobes

Voll des Lobes war natürlich auch Trainer Danny Heister: „Ich glaube, dass ich erst in ein paar Tagen wirklich realisieren kann, was wir hier heute geschafft haben." Zur Wirklichkeit wurde dagegen unmittelbar nach dem Sieg die obligatorische Bierdusche. Ähnlich feiern ja auch die Fußball-Bundesliga-Meister ihren Titelerfolg. Zuletzt gesehen beim Rekordmeister FC Bayern München.
Aber zurück zum Tischtennis. Dort geriet Borussia-Manager Andreas Preuß ins Schwärmen. „Dieser Titel ist angesichts des Saisonverlaufs vielleicht der am höchsten einzustufende der letzten zehn Jahre. Wir hatten unsere Hochs und Tiefs, vor wenigen Wochen waren wir klinisch tot, haben dann doch noch die Play-Offs erreicht und unsere einzige Chance dann genutzt“, erklärte Preuß und fügte an: „Ich bin sehr stolz auf diese Mannschaft. Man hebt nach so einem Mannschaftserfolg nicht gern einzelne Spieler hervor, denn im Verlauf der Saison hat jeder seinen Beitrag zum Erfolg geleistet. Aber man muss vor Timo Boll einfach den Hut ziehen. Er ist im richtigen Moment da, gewinnt seine zwei Spiele. Boll macht einfach den Unterschied."
Zur Belohnung gab´s die Meisterschaft, wie auch in den vergangenen zwei Jahren. Da ist das Ding - zum dritten Mal in Serie.
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