Bocholt: Mahnwache gegen Circus Baruk

Wann? 03.05.2013 17:00 Uhr bis 03.05.2013 18:00 Uhr

Wo? Ewaldstrasse, Ewaldstraße, 46395 Bocholt DE
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  Bocholt: Ewaldstrasse | http://www.facebook.com/events/568145179883764/
Der Zauber der Manege – während manche Kinder davon träumen Akrobat_in zu werden und durch die Welt zu reisen, dürften wohl die meisten Tiere, die dort zu ihren Kunststückchen gezwungen werden, davon träumen, ihm zu entfliehen…
Vom 3. bis zum 12. Mai gastiert Circus Baruk, welcher u.A. mit Zebras und Kamelen anreist, in Bocholt an der Ewaldstraße (Bahnhofsnähe).
Diesen Anlass möchten wir nutzen, um auf das Leid der Tiere in Zirkussen aufmerksam zu machen! Am Freitag, den 3. Mai werden wir ab 17 Uhr am
Circus-Gelände eine Mahnwache halten.
Bereits von 12.30 bis 16.00 Uhr könnt ihr uns in der Bocholter Innenstadt an einem Infostand besuchen, welchen wir in der Neustraße zwischen dem alten Hertie-Gebäude und der Brücke aufbauen werden. Wer sich für die vegane Lebensweise und für Tierrechte interessiert, ist herzlich eingeladen, mal bei uns vorbeizuschauen!
Bei beiden Veranstaltungen könnt ihr euch auf Petitionslisten eintragen, um unsere Bitte an die Stadt zu unterstützen, Zirkusse mit (Wild-)Tieren nicht länger in Bocholt auftreten zu lassen, um als gutes Beispiel voranzugehen!
http://www.tierschutzpartei-nordrhein-westfalen.de...
Hinweis: Der Landesverband NRW wird an der Demo teilnehmen.
Ein Bericht über die Aktion folgt kurzfristig!
http://www.tierrechtstermine.de/modules.php?name=K...
Informationen:
„Vergessene Vierbeiner“
c/o Jennifer Wölk
Mühlenweg 63
46395 Bocholt
info@vergessene-vierbeiner.com
http://www.vergessene-vierbeiner.com/aktuelles/akt...
Mehr über das Leid der Zirkustiere erfahrt ihr hier auf unserer Seite.
http://www.vergessene-vierbeiner.com/info-center-2...
Was in der schillernden und farbenfrohen Zirkuswelt verborgen bleibt ist, dass die Tiere meist unter nicht artgerechten Bedingungen gehalten werden und das Training zum Einüben der Dressurnummern oft Leid für das Tier bedeutet.
Die Dressuren der Tiere zur Aufführung von Kunststückchen sind alte Traditionen, die aber leider noch immer in den meisten Zirkussen dazu gehören. Ja, der Zirkus hat eine Tradition – doch wie sinnvoll sind traditionelle Werte, wenn sie nicht auf unseren aktuellen Wissensstand hin überprüft werden? Zirkus-Unternehmen wie ‘Flic Flac’ oder der ‘Cirque du Soleil’ machen klar, wie gut es realisierbar ist, ohne Ausbeutung von Tieren berühmt zu werden. (Wild-)Tiere sollten in einer zivilisierten Gesellschaft, in der Moral eine große Rolle spielt, schon lange nicht mehr zu den Attraktionen in einem Zirkus gehören.
In Deutschland gibt es über 250 Wanderzirkusse, in denen Tiere vorgeführt werden. Immer wieder auftretende Tierschutzprobleme betreffen sowohl die Tierhaltung, als auch den Umgang und die Versorgung der Tiere. Es ist nicht möglich, (Wild-)Tiere im Zirkus auch nur annähernd artgerecht zu halten. Typische Zirkustiere wie Elefanten, Zebras oder Raubkatzen haben in freier Natur sehr große Reviere und legen täglich viele Kilometer zurück. Diese wundervollen Wesen werden im Zirkus hinter Gitter und Elektrozäune gesperrt und nachts oftmals angekettet, sodass ihnen jegliche Bewegungsfreiheit genommen wird. Tagsüber erhalten sie nur eine kurze und fragwürdige Abwechslung durch unnatürliche Bewegungsabläufe in der Manege und brutalen Dressurmethoden (z.B. Stromschläge, Verwendung von Elefantenhaken”). Ansonsten vegetieren sie den ganzen Tag vor sich hin – meist ihr Leben lang.
Der Standpunkt, Zirkus sei Tradition und schaffe vor allem für Kinder die Möglichkeit einmal Wildtiere zu sehen, rechtfertigt keine Tierquälerei. Kindern diese unnatürlichen und erniedrigenden Handlungen an Tieren zu zeigen ist pädagogisch falsch, da ein völlig verkehrtes und verzerrtes Bild über die Tiere und deren Bedürfnisse vermittelt wird.
Gegen (Wild-)Tierhaltung in Zirkussen spricht z.B.:
■zu kleine/ zu überfüllte Käfige oder Wagen
■fehlende Auslaufmöglichkeiten oder gar Anbindehaltung
■die häufig gesehene Einzelhaltung sehr sozialer Tiere
■Bewegungs- / und Beschäftigungsmangel
■Verhaltensstörungen der Tiere durch Bewegungs- / und Beschäftigungsmangel
■Stress durch ständige Ortswechsel & Transporte
■das Einüben unnatürlicher Kunststücke; oftmals unter Gewaltanwendung
In vielen Ländern sind Vorführungen mit einigen Tierarten bereits verboten oder stark eingeschränkt, so z.B. in Griechenland, Schweden, England oder Österreich.
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