Prinzenpaare fallen nicht vom Himmel: Harte Arbeit mit viel Spaß

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Gut Ding braucht manchmal Weile … das hat mit dem 11-jährigen Jan Brockmann auch der neue Kinderprinz erleben müssen: „Als ich im zweiten Kindergartenjahr war, da kam einmal das Kinderprinzenpaar vorbei, sang, tanzte … und da stand für mich fest: Das willst Du auch mal!




Nun musste aber Jan noch die Kindergartenzeit vorbeigehen lassen und auch die vier Grundschuljahre mussten vergehen, bevor Martina Dersken ihre Bewerberliste zur Hand nehmen sollte. Für die kommende Session verweilte ihr Zeigefinger auf Höhe von Jan Brockmann … ja, das schien der passende Prinzenbewerber für die Session 2013/2014 zu sein. Dass Jan sich nicht scheut, auf der Bühne vor Publikum zu reden, das hat er schon in den vergangenen Jahren im Kinderkarneval unter Beweis gestellt, und eine Prinzessin war dann rasch gefunden: Schwerster Marie (8) fand das karnevalistische Treiben auch ganz nett und erklärte sich bereit, die Prinzessin zu geben. Für Mutter Melanie Brockmann, die gemeinsam mit Ehemann Gregor schon bestens karnevalistisch sozialisiert ist und über hinreichend Garde-Erfahrung verfügt, gab es aber eine Bedingung: „Der Aufwand ist enorm, das geht nur, wenn wir das mit beiden Kindern in einem Abwasch hinkriegen!“, setzte sie durch, dass die Geschwister gleichzeitig amtieren. Dass die Wirklichkeit immer auch ein bisschen ernüchternd ist, erlebte Jan gleich einmal beim Tanztraining: Das ist doch mehr harte Arbeit, als ich dachte. Das sah damals im Kindergarten alles so easy aus…“ Weil Marie ohnehin zum Ballett geht, ist das für sie kein Problem und Jan ist ja auf Moderation und Büttenreden spezialisiert, so dass er das Kind schon schaukeln wird. Ein bisschen nervig fand Marie dann die Anprobe der Kostüme, aber „nur ein bisschen“, fügte sie hinzu. Mit der Freizeit wird es jetzt etwas knapp, aber für Tennis, Leichtathletik bei der DJK Hüthum und Maries Ballett muss noch Zeit sein. Mit den Freunden ist das praktisch geregelt: „Die sind eigentlich alle in unserer Garde, so dass wir hier die Zeit gemeinsam verbringen und sie Verständnis dafür haben, dass ich im Augenblick nicht mehr so viel Zeit habe“, erläutert der designierte Prinz. Aber für „Stups“ und „Krümel“, die beiden Russenkaninchen, nehmen sich die Kinder dann doch Zeit, und auch das Vokabellernen werden sie nicht vernachlässigen: Englisch mögen sie nämlich beide nicht so gern, Sport und Kunst hingegen sind die Lieblingsfächer der beiden. Und weil das Karnevalsprinzendasein eine tolle Sache ist, sähen die Kinder gerne auch ihre Eltern einmal auf dem Narrenthron: „Mama würde ja gerne Prinzessin sein, aber Papa will nicht …“
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