"Das sind Räume der Menschlichkeit"

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Clivia-Geschäftsführer Christian Nitsch (links) wird von Bürgermeister Johannes Diks (rechts) in Emmerich willkommen geheißen. Foto: Jörg Terbrüggen

Es war ein fröhlicher Abend, denn es gab allen Grund zum Feiern. Das neue Clivia Pflegezentrum am Parkring wurde offiziell eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben. „Wir brauchen solche Häuser, denn es sind Räume der Menschlichkeit“, hatte Pfarrer Schneider am Freitagabend bei der Segnung gesagt.

Über zwei Generationen war das Haus am Parkring Sitz niedergelassener Hausärzte. Dann allerdings stand es einige Jahre leer, ehe sich die Clivia Pflegezentrum GmbH dazu entschloss, auch in Emmerich einen Standort für Schwerstpflege-Patienten mit lebensbedrohlich gestörten Körperfunktionen einzurichten. „Wir schließen damit ein Stück weit mit unserer Nutzung an vergangene Epochen in diesem Haus an“, bemerkte Clivia-Geschäftsführer Christian Nitsch bei der Einweihung.
Er freute sich über die angenehme Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen in der Verwaltung und meinte: „Das gesamte Verfahren hätte besser nicht laufen können.“ Auch dem Architekten Harald Schüssler und allen am Umbau beteiligten Personen zollte er seinen Respekt. Immerhin konnte das Haus innerhalb von nur fünfeinhalb Monaten umgebaut werden. Nun verfügt es über insgesamt sechs Einzelbettzimmer, fünf davon im Erdgeschoss, eins in der ersten Etage. Alle Zimmer bieten genügend Platz für die Behandlung der Patienten.

Pflege zahlt die Krankenkasse

„Diese mieten sich hier ein Zimmer“, erläuterte die Pflegedienstleitung Dagmar de Laak. Das kostet 450 Euro im Monat. Die pflegerischen Kosten werden über die Krankenkasse abgerechnet. Vier der sechs Zimmer sind übrigens schon belegt. Zurzeit kümmern sich acht geschulte Pflegekräfte um das Wohl der Patienten. In der oberen Etage befindet sich neben einem großen Aufenthaltsraum ein Pflegebad mit Dusche. Die sind in den Einzelzimmern nicht vorhanden, da die Patienten zumeist dort versorgt werden. Da es sich hier um intensive Pflege handelt, sind die Pflegekräfte 24 Stunden rund um die Uhr vor Ort.
„Die Angehörigen können die Patienten jederzeit besuchen“, so die Pflegedienstleitung. „Sie können auch in der Pflege aktiv mitwirken, wenn sie das möchten.“ Natürlich kümmern sich auch Ärzte und Therapeuten, mit denen Clivia schon seit vielen Jahren zusammen arbeitet, um die Patienten.
Bürgermeister Johannes Diks wünschte dem Betreiber ein gutes Gelingen und überreichte ihm zum Einzug ein Wandtatoo mit der Skyline von Emmerich. Pastor Dr. Schneider bemerkte in seiner Einsegnungsrede, dass es zwar ein schönes Haus sei, er allerdings niemals da rein möge.
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1 Kommentar
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Schneider Thomas aus Kleve | 18.10.2014 | 21:15  
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