Halderner Sportler bei der Tour de France

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Günter Rosenfeld, Andreas Tenbrock, Sofia Telaak, Volker Maas, Rainer Tekath, Gerd van Gemmeren, Steffen Böing, und Lukas Dahms waren in Düsseldorf dabei.
 
Marcel Kittel in der Kurve zur Cecilienallle in Richtung Ziel.

Haldern. Auch wenn die RG Haldern 03 hervorragende Radpsortler in ihren Reihen hat, so bescrhänkt sich die Teilnahme an der Tour de Frannce derzeit nur auf das Zuschauen. Acht Radsport begeisterte Mitglieder machten sich auf zum Grand Départ, der Eröffnung der Tour in Düsseldorf.

Bereits eine Woche vor Tourbeginn ließ sich in Düsseldorf beobachten, wie sich die Stadt veränderte. Entlang der Rennstrecke wurden Gitter aufgestellt, es wurden Übergänge über die Straßen gebaut und Großleinwände wurden errichtet. Passend zur Kulturstadt Düsseldorf waren in der gesamten Stadt Kunstwerke verteilt, die auf unterschiedliche Weise Bezüge zum Radsport hatten. Vor allem war die Stadt bereits eine Woche vorher voller und das Stimmengewirr war noch bunter als sonst.
Zur Eröffnung wurde die Vorfreude durch das Wetter nur ein wenig getrübt. Die Stimmung entlang der Rennstrecke war trotz des Regens fröhlich. Trotz der enormen Besuchermassen suchte man nach Exzessen, wie etwa bei Fußballspielen, vergeblich. Die Zuschauer wollten die Tour friedlich erleben und feiern.
Die Halderner konnten vor Beginn des Rennnens die Werbekarawane auf der Heinrich-Heine-Allee beobachten. Ungefähr eine Stunde lang zog der Werbetross seine Runden - fast wie zu Karneval.
Das anschließende Zeitfahren konnten die Halderner Radsportfans ganz aus der Nähe an der Cecilienallee beobachten. Es war hautnah zu sehen, wie die Rennfahrer mit der regennassen Fahrbahn zu kämpfen hatten. Zwischendurch mussten auch die Zuschauer aus dem Lindendorf Schutz vor dem Regen suchen. Den fanden sie in den Kasematten - Düsseldorf´s Flaniermeile am Rheinufer. Bei einer kleinen Stärkung unter den Pavillons der Kasematten konnten die Halderner dann auf den dortigen Bildschirmen betrachten, wie Alejandro Valverde Opfer des Regens wurde und in einer Kurve zu Fall kam und sich hierbei mehrere Knochen brach.
Spätestend zum Finale, also zu der Zeit als Tony Martin fuhr, waren die Radsportfans wieder an der Cecilienallee versammelt. Hier ließen sich die Rennfahrer wunderbar beobachteten, wie sie die letzen drei Kilometer zum Ziel zurücklegten. Als erkennbar war, dass Martin drei Kilometer vor dem Ziel bereits eine Sekunde hinter seinen Konkurrenten zurücklag, war die Stimmung im Publikum spürbar gedämpft. Dennoch blieb das Publikum begeistert an der Strecke. Als einer der letzten Rennfahrer fuhr Chris Froome über die Cecilienallee. Der mehrfache Toursieger wurde von erfurchtsvollen Rufen begleitet. Man spürte an der Strecke den Respekt, den die Zuschauer vor diesem großen Sportler haben.
Nach Ende des Rennens gab es für die Halderner einen weiteren Höhepunkt: die Band Kraftwerk spielte im Ehrenhof. Die Düsseldorfer Musiker, die ganz in der Nähe der Rennstrecke ihr Tonstudio "Kling Klang" haben, sind selber eng mit dem Radsport verbunden. Sie fahren nicht nur selbst Rennrad, sondern haben 1983 eine komplette Langspielplatte der Tour de France gewidmet.
Die Band gab einen Querschnitt durch mehr als 30 Jahre Kraftwerk und natürlich Stücke aus "Tour de France" zum besten. Dazu passend gab es eine aufwändige 3-D-Show. Kraftwerk zur Eröfnnung der Tour de France im Düsseldorfer Ehrenhof - sicherlich eine beeindruckende Veranstaltung mit Seltenheitswert.
Für die Halderner war die Eröffnung der Tour in Düsseldorf nicht nur eine Sportveranstaltung. Das Event hat bereits im Vorfeld dafür gesorgt, dass gerade der Straßenradsport wieder populärer wird. Es häufen sich die Anfragen nach Trainingszeiten und das Interesse an Radrennen. Die Rennfahrer aus Haldern hoffen auf einen nachhaltigen Effekt für den Rennsport. Infos zu Trainingszeiten und zum Angebot des Vereins gibt es unter Tel.: 0178/ 855 22 73.
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