Biologische Station EN erhält Auszeichnung als Projekt der UN-Dekade Biodiversität

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Elke Zach-Heuer (2.v.re.) und Vertreterinnen von AVU und Offener Gartenpforte freuen sich über die Auszeichnung durch stellv. Landrätin Sabine Kelm-Schmidt (li.) Foto: Schneidersmann
Ennepetal: Loher Straße 85 |

Das Projekt der Biologischen Station „EN blüht auf - und die Natur geht zur Schule“ wurde gesten im Rahmen der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet.

Die Auszeichnung wurde von der stellvertretenden Landrätin Sabine Kelm-Schmidt im Namen der Geschäftsstelle der UN-Dekade an Elke Zach-Heuer übergeben. Diese Ehrung wird an Projekte verliehen, die sich in nachahmenswerter Weise für die Erhaltung der biologischen Vielfalt einsetzen. Eine Ehrung erhielten auch die Projektpartner "Offene Gartenpforte" und "AVU Junges EN".

So können Schulen mitmachen

Schulen können in drei Stufen am Projekt zum Erhalt der Artenvielfalt teilnehmen:
1. Bezug von Saatgut für die Anlage von Wildbienenwiesen,
2. Bezug von Kräutern und Beerensträuchern zur Anlage von Schulgärten und Forschungsflächen,
3. Erhalt von Material für den Einsatz im Unterricht und Fortbildungen zum Thema Artenvielfalt in den Bereichen Biologie, Erdkunde, Hauswirtschaft und Kunst.
Die Kampagne "EN blüht auf und die Natur geht zur Schule" wurde von der an die Biologische Station abgeordnete Lehrerin Elke Zach-Heuer konzipiert. Inspiration und Unterstützung gibt es durch die Projektpartner "Offene Gartenpforte" und AVU, denen dieses Thema besonders am Herzen liegt.

Bedeutendes Zeichen gesetzt

Mit diesem vorbildlichen Projekt wird ein bedeutendes Zeichen für das Engagement für die biologische Vielfalt in Deutschland gesetzt. 35 Schulen nutzen das Angebot von Stufe 1 bis 3, allein 2014 besuchten über 80 Lehrer Fortbildungsveranstaltungen. Alte Schulgärten leben wieder auf, neue entstanden. Schüler beobachten mit Begeisterung Keimung, Wachstum und Blüte ihrer Schützlinge. Bereits im ersten Sommer schmeckten die Beeren aus eigener Ernte. Insekten und andere Kleintiere laden zur Feldforschung ein.
Die Breitenwirkung geht über das Schulgelände hinaus, da das Saatgut auch im Garten von Schülern und in eigenen Balkonkästen ausgesät werden durfte.

Konzeptangebot für ganz NRW entwickelt

Die Natur- und Umweltschutzakademie NRW in Recklinghausen zeigte großes Interesse an dem innovatioven UN-Dekaden-Projekt und hat in Zusammenarbeit mit Elke Zach-Heuer ein Konzeptangebot mit entsprechenden Materialien für ganz NRW entwickelt.
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