KSV Tischtennis: Knappe Siege im Dreierpack!

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Erfolgreichster Punktesammler seines Teams: Robert Vollmer, 1. Herren
 
Er blieb im Einzel und im Doppel (mit Partner H. Berger ) unbesiegt in seinem Team, der 2. Herrenmannschaft
Essen: Kettwig | Die zurückliegende zweite Spielwoche der Rückrunde war bisher die erfolgreichste für die Herrenteams des Kettwiger Sportvereins! Drei äußerst knappe Siege konnten einfahren werden, wobei zwei über die gesamte Spieldistanz gingen und fast 4 Stunden dauerten.

1. Herren: Endspurt-Sieg bei TTC SW Velbert II.
Bereits das Hinspiel war mit einem hauchdünnen 9:7 für Kettwig ausgegangen, diesmal war auch die Nr. 1 mit von der Partie. Und das sollte sich am Ende auszahlen, denn Robert Vollmer war an 4 Zählern (2 Einzelsiege und die beiden Doppel mit Partner Frieg) beteiligt und avancierte damit zum erfolgreichsten Teamplayer.
Durch 2 Siege in den Anfangsdoppeln (Vollmer/Frieg und Lerch/Kullik) sowie Einzelerfolge durch Vollmer (2), Lerch, Kullik, Tondorf und Tenschert (je 1) hatten sich die Gäste bereits mit 8:4 abgesetzt. Die Gastgeber konterten mit drei Spielgewinnen in Folge, stellten aber das endscheidende Kettwiger Schlussdoppel Vollmer/Frieg vor keine großen Probleme.
Mit 3:0 Sätzen konnten die Gäste nicht nur 2 wertvolle Punkte mit nach Kettwig nehmen, der momentane 5. Tabellenplatz in der Bezirksklasse (Gr. 8) ist bei 4 Punkten Vorsprung auf den direkten Verfolger gut abgesichert. Ob es in der Tabelle noch weiter nach oben gehen kann, wird sich im nächsten Heimspiel am 4. Februar (18.30 Uhr, Schmachtenbergarena) gegen Preußen Elfinghausen II, die nur einen Zähler vor Kettwig liegen, zeigen.
Die Chancen stehen jedenfalls bei der bekannten Kettwiger Heimstärke gar nicht so schlecht, zumal die Gastgeber das 4:9 aus der Hinrunde gern "reparieren" möchten.

2. Herren: Revanche gegen DJK Stadtwald geglückt!
Im Spiel der Hinrunde hatte die Kettwiger "Zweite", mit dreifachem Ersatz angetreten, noch eine 3:9 Niederlage einstecken müssen. Diesmal fehlte bei den Kettwiger Gastgebern lediglich die Nr. 1, auf den frei gewordenen Platz rückte aus der eigenen "Dritten" Maximilian Main nach, was sich im Nachhinein als ein guter Schachzug erwies.
Bis zum Zwischenstand von 5:6 aus Kettwiger Sicht gestaltete sich die Partie offen.
Bis dahin hatten in den Anfangsdoppeln Tenschert/Kraft und H. Berger/Koll sowie in den Einzeln Kraft, Koll und Main für die Kettwiger Zähler gesorgt. Zwei Begegnungen (Tenschert und Haeyn) endeten denkbar unglücklich mit 9:11 im Entscheidungssatz, in beiden Spielen hatten die Kettwiger Akteure mit 2:1 nach Sätzen geführt.
In einem hochdramatischen Endspurt sicherten Kraft (11:6 im Entscheidungssatz), Haeyn, Koll (11:8 im 5. Satz) und Main (mit dem Matchpoint zum 9:6) ihrem Team den verdienten doppelten Punkterfolg.
Damit liegen die Kettwiger zwar immer noch auf dem letzten Tabellenplatz in der Kreisliga (Gr. 1), der Abstand zum ersten Nichtabstiegsplatz ist aber auf einen Punkt zusammen geschmolzen.
In der nächsten Partie kommt es bei GW Freisenbruch II am Di 31. Januar (19.30 Uhr, Im Haferfeld 39) zu einem echten Kellerduell (9 gegen 10). Das Kettwiger Team will versuchen, die unglückliche 6:9 Niederlage aus der Hinrunde zu drehen. Jedem ist klar, dass es sich hierbei um echte "Schwerstarbeit" handeln wird.

3. Herren: Dominanz in den Doppeln gegen Burgaltendorf.
Die starken Doppel waren ein Garant für den denkbar knappen 9:7 Auswärtserfolg der 3. Herrenmannschaft beim Schlusslicht der 1. Herrenklasse TTV DJK Burgaltendorf II. Dabei hatten neben den 3 Anfangsdoppeln (Main/Ersatzmann Hüser, Rehosek/Steinebach und Schneller/Ersatzmann Kral) Main, Steinebach und Hüser im Einzel eine beruhigende 6:3 Führung heraus gespielt.
Durch drei Einzelerfolge der Gastgeber war die Partie wieder völlig offen. Schneller und Hüser (mit seinem zweiten Erfolg) brachten ihr Team wieder in den Sieger-Modus. Das Schlussdoppel musste demnach die Entscheidung über Sieg oder Remis bringen.
Nach einer 2:1 Satzführung und einem knappen 12:14 im 4. Satz musste der letzte Durchgang die Entscheidung bringen. Diese fiel mit 11:3 recht opulent für das Kettwiger Duo Rehosek/Steinebach aus. Die Punkte waren unter Dach und Fach. Ebenso der 5. Tabellenplatz bei nunmehr 8 Punkten Vorsprung auf die "Problemzone".
Ob der Tabellenplatz sich noch optimieren lässt, wird sich in der "englischen Woche" zeigen:
Am Donnerstag, 2. Februar (19.30 Uhr, Mintarder Weg 43) erwarten die Kettwiger den Tabellendritten Adler Union Frintrop V, am Samstag 4. Februar (16 Uhr, Mintarder Weg 43) mit Ruwa Dellwig II den Tabellenvierten.

4. Herren: Tabellenführer ins Schwitzen gebracht.
Das Hinspiel auf eigenen Tischen war mit einer deftigen 1:9 Klatsche für die Kettwiger ausgegangen. Für den Ehrenzähler gegen den haushohen Favoriten hatte Jörg Passiep gesorgt, allein 4 Spiele waren in Entscheidungssatz an die Gäste gegangen. Diesmal war allerdings die Nr. 1 der Kettwiger (Julian Knorr) nicht mit von der Partie, dafür kam der Nachwuchsspieler Niklas Leon Kaes ins Aufgebot.
Beim 6:5 aus Sicht der Essener Nordstätter rieb man sich verdutzt die Augen: Die Kettwiger waren immer noch voll im Geschäft um die Punktevergabe! Bis zu diesem Spielstand hatte das Doppel Hüser/Kaes sowie Hüser (1), Hein (2, er bezwang das gesamte gegnerische Paarkreuz inklusive des vielfachen Meisters bei den Senioren Manfred Brocker) und Mannschaftsführer Kral (1). Leider schufen sich die Altenessener mit einem weiteren Einzelerfolg zum 8:5 die besseren Voraussetzungen, wenn auch die Kettwiger Nachwuchshoffnung Kaes noch einmal verkürzen konnte.
Am Ende konnten sich die Gastgeber über den mühevoll erkämpften 9:6 Sieg freuen, während die Kettwiger mit erhobenen Köpfen die Halle verliessen. Ein Remis wäre durchaus noch im Bereich des Möglichen gewesen, hierfür hätte aber Jörg Passiep in seinem ersten Einzel nach eigener 2:0 Satzführung als Sieger den Tisch verlassen müssen.
Trotz der knappen Niederlage behält das Kettwiger Team weiterhin Rang 5 in der 2. Herrenklasse (Gruppe 1) und hat es selbst auf dem Schläger, in der nächsten Partie gegen ESV Grün-Weiß Essen II mit einem Sieg den Abstand zur prekären Zone entscheidend zu vergrößern. Mit dem Heimvorteil als "siebtem Mann" stehen die Chancen nicht schlecht, am Dienstag 31. Januar um 19.30 Uhr in der Turnhalle Mintarder Weg 43 die 2:9 Niederlage aus der Hinrunde zu drehen.
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