Rang vier für Ruhr-Achter in Leipzig

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Tolle Atmosphäre: Unter Flutlicht wurden die Finalläufe in Leipzig ausgetragen. Fotos: boat events
Essen: Kettwiger Ruderverein |

Die erhoffte Trendwende hat der Kettwiger Ruhr-Achter geschafft. Beim Renntag der Ruder-Bundesliga am vergangenen Samstag in Leipzig landeten die Damen von der Ruhr auf einem hervorragenden vierten Platz Rang und kletterten in der Gesamtwertung auf Rang fünf.

Bereits in den "Time-Trials" hatte das Flaggschiff der Kettwiger Rudergesellschaft in Kooperation mit der Ruderriege ETuF Essen in der Gluthitze von Leipzig bei über 40 Grad in der Sonne den vierten Rang belegt. Groß war der Jubel, wollte man nach dem sechsten Platz beim Renntag in Münster und dem siebten Platz von Hamburg doch unbedingt in Sachsen eine Trendwende schaffen. Nun galt es, in den nächsten Runden die Konzentration und Spannung zu halten, um in der Leistung nicht abzufallen.
Zunächst wurde der "Salzkristall-Achter" aus Bernburg im Achtelfinale klar besiegt. Dann kam das alles entscheidende Viertelfinale gegen die "Hansa-Sprinter", gegen die man im Hamburg noch das Nachsehen hatte. Diesmal hatte das Essener Boot um Schlagfrau Lisa Quattelbaum aber den deutlich besseren Start. Einmal in Führung liegend, konnten sie den Vorsprung auf den 350 Metern sogar noch auf 1,18 Sekunden ausbauen. Nach dem Saisonauftakt im Mai in Frankfurt fand sich der Ruhr-Achter erstmals wieder unter den "Top-Vier" der Liga wieder.
Das Halbfinale ging dann gegen den späteren Tagessieger, den Melitta-Achter Minden, klar verloren. Hier wollten die Kettwigerinnen aber auch Kräfte sparen, um sich den Traum eines Podestplatzes gegen den Lübeck-Achter zu erhalten.
Unter dem Motto "Licht aus - Spot an!" hatten sich die Ausrichter der DHfK Leipzig in Zusammenarbeit mit der RBL für die Finalentscheidungen etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Der Start wurde in die Abendstunden verlegt, 14 Flutlichtmasten ließen die "Elsterflutbett-Arena" erstrahlen. Das war ganz nach dem Geschmack des sportbegeisterten Publikums in Leipzig. 20.000 Zuschauer säumten das Ufer und feuerten die Mannschaften frenetisch an. Eine einzigartige Atmosphäre, die "Gänsehautfeeling" bei den Aktiven aufkommen ließ.

Finale in Berlin

Im kleinen Finale waren die Damen aus dem hohen Norden an diesem Abend die bessere Mannschaft. Die Lübeckerinnen siegten mit einer halben Bootslänge. Dennoch war der Jubel bei den Essenerinnen groß. Sie wurden bei der Siegerehrung mit der "Goldenen Ananas" belohnt, die sie aus den Händen des frisch gebackenen Ruder-Olympiasiegers Philipp Wende (Leipzig) erhielten.
Nun sind es nur noch knapp drei Wochen bis zum Saisonfinale der Ruder-Bundesliga, das am Samstag, 17.September auf der Spree in Berlin ausgetragen wird. Mit der "Goldenen Ananas" posiert der Ruhr-Achter bei der Siegerehrung.
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