30 Kilometer hoch

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Die Schüler der Gaesdonck staunten nicht schlecht, wie schnell „ihr Ballon“ in die Stratosphäre abhob.

Der Physik Leistungskurs der Q2 des Collegium Augustinianum Gaesdonck und die Schülerfirma der Gaesdonck haben ein spannendes Projekt durchgeführt. Dafür ließen sie einen Ballon rund 30 Kilometer in die Höhe steigen.

Christian Schmithuysen

„Wer kennt nicht die magische Aufnahme der blauen Kugel Erde mit spiralförmi­gen Wolkensystemen und schemenhaften Kontinentkonturen darunter“, so Physiklehrer Dr. Andreas Becker. „Um so etwas selbst mit eigenen Augen zu sehen, muss man vermutlich vor allem fitter und jünger sein als die meisten von uns. Gleichzeitig ist ein ähnlicher Anblick gar nicht so weit entfernt: Rund 12 Kilometer über uns gibt es keine Wolken mehr und so langsam wird das tiefe Schwarz des Weltraums sichtbar.“ Sein Physik LK schickte deshalb einen Ballon in die Stratosphäre. An dem Projekt arbeiteten einige Schüler an der Programmierung des Minicomputers mit seinen Messsonden für Temperatur, Druck und GPS Daten. Diese Daten wurden per Funk zur Erde gesandt und von einem Empfänger empfangen, den eine weitere Gruppe realisiert hatte. Auch die eigentliche Kapsel mit den Kameras, dem Minicomputer und den Antennen wurde von einer Gruppe gebaut.

Gelandet in Maastricht


Rund drei Stunden später landete die Kapsel unversehrt in der Nähe von Maastricht. Die anfänglichen Probleme mit der deutschen und niederländischen Flugsicherung waren im Vorfeld abgeklärt worden. Neben Schülern und Lehrer freut sich auch Peter Broeders, Direktor der Gaesdonck: „Ein wirklich gelungenes Projekt.“ Die Kosten dafür lagen bei rund 500 Euro. Sponsoren für diese Summe und darüber hinaus konnten gewonnen werden. „Sämtliche Einnahmen auf diese Weise, die unsere Projektkosten überschreiten, kommen der Schülerfirma und damit der Stipendienstiftung der Gaesdonck zu Gute“, versichert Dr. Becker.


Fotos: Steve
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