2. Handball-Bundesliga: VfL Eintracht Hagen mit Doppelspieltag

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Vor dem ersten Doppelspieltag der noch jungen Saison in der 2. Bundesliga ist die Lage für die Mannschaften im unteren Tabellendrittel weiter angespannt. So auch für Aufsteiger VfL Eintracht Hagen, den trotz seines befreienden Erfolgs am
vergangenen Freitag nur drei Zähler vom ersten Abstiegsrang trennen, den der vorige Konkurrent TSV Bayer Dormagen einnimmt. Für die Mannschaft von Trainer Lars Hepp ist das Wochenende also von extremer Bedeutung - vor allem, da
zwei direkte Konkurrenten warten.

Zum Auftakt reisen die Grün-Gelben am Freitag zum SV Henstedt-Ulzburg, der nach
zwei freundschaftlichen Begegnungen – die Frogs waren in der Vorsaison zu einem Testspiel im Rahmen ihres Trainingslagers zu Gast, vor Saisonstart trafen sie, ebenfalls in Hagen, im Pokal auf den SC Magdeburg - nun erstmals im
knallharten Liga-Alltag Gegner ist. Die Vorzeichen scheinen dabei ausgeglichen: Beide Mannschaften haben identische 9:11 Punkte auf dem Konto, einzig zwei Tore Differenz trennen die Teams – und bescheren den Hausherren Platz 13.
„Es ist schon bezeichnend, dass beide Mannschaften die gleiche Heim- und Auswärtsbilanz haben“, erklärt Hepp, der ein Duell auf Augenhöhe erwartet. Allerdings haben die Hamburger Vorstädter in den vergangenen drei Partien empfindliche Niederlagen einstecken müssen: Gegen die HG Saarlouis hatte der SVHU nur knapp das Nachsehen, doch gegen die HSG Nordhorn-Lingen gelangen lediglich magere 14 Treffer, ehe es zuletzt eine empfindliche 23:37-Klatsche beim TV Emsdetten setzte. „Das war aber der Personalsituation geschuldet“, verrät Hepp, der in engem Kontakt mit dem Henstedter Trainer Matthias Karbowski steht. Die letzten Ergebnisse der Frogs sind dem Trainer indes eher ein Dorn im Auge: „Henstedt wird speziell darauf brennen das letzte Ergebnis vergessen zu machen. Aber auch so wollen sie sicherlich Wiedergutmachung betreiben für drei Niederlagen in Serie.“
Für die Eintracht gilt es die neugewonnene Stabilität auch mit in diese Partie zu
transportieren und von Beginn an als Einheit zu funktionieren, speziell in der Abwehr. Gelang dies, so hatte der VfL im bisherigen Saisonverlauf stets die Möglichkeit beide Zähler mitzunehmen. „Ich hoffe, dass wir nun auswärts auch mal
wieder so ein Spiel machen können, in dem wir bis in die Schlussphase eine Siegchance haben“, appelliert Hepp an seine Farben.
Unterstützung bei diesem Unterfangen ist Kapitän Jens Reinarz und Co. aus der Heimat gewiss – erneut haben sich etliche Fans aus Hagen angekündigt. Keine Neuigkeiten gibt es indes von der Personalfront – außer, dass die Erkältungs- und Grippewelle weiter beim VfL grassiert. Stand heute können aber abgesehen von den Langzeitverletzten Milan Weißbach und Simon Ciupinski alle Akteure ins Geschehen eingreifen. Bei den Rekonvaleszenten gibt es allerdings Silberstreife unterschiedlicher Stärken am Horizont: Kreisläufer Weißbach arbeitet nach seinem Achillessehnenriss intensiv an einem Comeback noch in der laufenden Saison, fuhr unter der Woche erstmals seit seinem Eingriff wieder in freier Natur Fahrrad, schuftet aber naturgemäß beinahe täglich im Kraftraum und der Reha für seine Rückkehr aufs Parkett. Noch rund zwei Wochen Geduld muss Mittelmann Ciupinski mitbringen, dann ist er den Gips nach seinem Mittelhandbruch endlich wieder los. Der 26-Jährige brennt bereits auf seine Rückkehr: „Ich hoffe, dass ich am Freitag vom Arzt grünes Licht bekomme und schon mit leichten, handballspezifischen Übungen beginnen kann. Ich will unbedingt wieder ins Geschehen eingreifen können.“
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