Eintracht Hagen: Turniersieg in Solingen!

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Einen souveränen Auftritt legte Handball -Zweitligist VfL Eintracht Hagen beim vom TSV Aufderhöhe ausgerichteten PSD Bank Cup hin. Über eine Spielzeit von jeweils zwei Mal 20 Minuten standen für die Mannschaft von Trainer Lars Hepp seit Donnerstag die Tests drei, vier und fünf auf dem Programm. Die Grün-Gelben enttäuschten nicht, finden spielerisch immer mehr zueinander, was sich an der Bilanz von fünf Siegen ablesen lässt.
Zum Auftakt setzte sich der VfL mit 30:16 (14:5) gegen die in der Oberliga Mittelrhein beheimatete Reserve des TSV Bayer Dormagen durch. Im zweiten Spiel gegen den gastgebenden Niederrhein‐Oberligisten bekamen Hepp und die mitgereisten Hagener Fans ein Spiegelbild der Partie gegen die SG Schalksmühle-Halver am vergangenen Donnerstag zu sehen. Im ersten Abschnitt lief gegen die mit vielen ehemaligen Hagenern (etwa Frank Berblinger und Kris Zulauf) besetzten Aufderhöher nur wenig zusammen, mit einem mageren Tor Vorsprung gingen Kapitän Jens Reinarz und Co. Beim 9:8 in die Kabine. Da wollte Hepp auch nicht die Strapazen der Vortage sowie die stark begrenzten Einsatzzeiten von Fannar Þór Friðgeirsson (Fußverletzung), Julian Renninger (Handverletzung) und Pavel Prokopec (Knieprellung) nicht als Ausrede gelten lassen. Im zweiten Abschnitt passte beinahe alles zusammen, am Ende hieß es 22:13. „In der zweiten Hälfte haben wir endlich viele klare Sachen auf die Platte bekommen, das hat mir gut gefallen“, bilanzierte Hepp.
Im Finale kam es dann zu einem Wiedersehen mit der stark besetzten HSG Krefeld, die in der 3. Liga West neben dem Neusser HV als Top-Aufstiegsfavorit gehandelt wird. Es entwickelte sich eine intensive Partie mit vielen tollen aber auch hitzigen Szenen. Bei Letzteren standen die Schiedsrichter Kenan und Cefdet Kamper im
Fokus und sorgten bei den Fans beider Lager häufig für ungläubiges Kopfschütteln.
Die Grün‐Gelben ließen sich aber nicht vom Kurs abbringen und setzten sich verdient mit 20:16 (14:13) durch. „Für uns ist es entscheidend, dass wir in der Vorbereitung mehrere solcher intensiven und engen Spielen haben, und mit Stärke und Selbstvertrauen aus diesen Partien gehen konnten“, analysierte Hepp.
In dem engen Duell avancierte Torhüter Tobias Mahncke zum Matchwinner. Er entschärfte etliche Bälle der HSG, darunter auch mehrere Siebenmeter. „Er hat toll gehalten“, freute sich Hepp. Ebenfalls eine starke Leistung zeigte Sebastian Schneider, der mit seinen Gewaltwürfen aus dem Rückraum aber auch in Eins-gegen-Eins Duellen immer wieder Lücken zum eigenen Torerfolg auftat, oder aber für die Nebenleute riss. Absolute Bestnoten erhielt erneut Milan Weißbach, dessen Präsenz sowohl im Angriff als auch in der Defensive konstant größer wird, und der seine Mitspieler so immer wieder mitreißt oder Lücken für sie stopft.
„Seine Leistung möchte ich ausdrücklich hervorheben“, betonte Hepp, der sonst mit öffentlichem Einzellob eher spärlich umgeht. Lob des Trainers gab es auch für das Turnier an sich: „Es war wirklich toll organisiert, gut besucht, die Spiele fanden in sehr netter Atmosphäre statt.“ Ebenfalls positiv fiel das Fazit Hepps mit Blick auf die vergangenen drei Tage aus: „Wir konnten heute im Umschaltspiel viel Selbstvertrauen sammeln und viel üben, was wir uns nach den Erkenntnissen aus dem Ferndorf‐Spiel von Freitag vorgenommen hatten. Gerade im Finale mussten wir wieder über die Grenzen hinaus gehen, was die Mannschaft mit Bravour gemeistert hat.“
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