Phoenix Hagen verliert knapp mit 68:71

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  Hagen: Ischelandhalle | ----------------------------------------------------------------------------
EIN WURF FEHLT PHOENIX AM ENDE GEGEN FRANKFURT
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Eine knappe Niederlage gegen einen ambitionierten Europapokal-Teilnehmer:
Phoenix Hagen musste sich am 6. Spieltag der Beko Basketball Bundesliga
den FRAPORT SKYLINERS mit 68:71 (32:30) geschlagen geben. Vor 2.793
Zuschauern in der Arena am Ischeland zeigten die Hagener eine beachtliche
Defense-Leistung, führten zwischenzeitig zweistellig und gestalteten das
Spiel bis zum Ende offen. Zum Sieg fehlte aber ein letzter erfolgreicher
Angriff.

Das Personal:

Hagens Kapitän David Bell konnte von Beginn an spielen, obwohl er sich im
Spiel in Würzburg Rückenprobleme zugezogen hatte. Neben ihm standen
Brandon Jefferson, Jonas Grof, Ivan Elliott und Owen Klassen in der
Starting Five. Nach wie vor verletzt fehlte D.J. Covington (Bänderriss).
Frankfurts Trainer Gordon Herbert konnte sich über die Rückkehr von
Nationalspieler Johannes Voigtmann (Knieprobleme) freuen. Für die
SKYLINERS begannen Quantez Robertson, Jordan Theodore, Aaron Doornekamp,
John Little und Mike Morrison.

Der Spielverlauf:

Die Partie begann zunächst recht punktearm und war eher defensiv geprägt.
Einige vergebene Würfe, Ballverluste und Blocks auf beiden Seiten trugen
dazu bei, dass es nach fünf Minuten erst 5:6 stand. Danach konnte Phoenix
sich durch Freiwürfe bis auf 12:6 absetzen (8.). Bis auf 18:9 baute Hagen
den Vorsprung aus (20.), ehe das erste Viertel mit 18:13 endete.

Phoenix hatte die Frankfurter jetzt gut im Griff und kam im Gegenzug selbst
zu Punkten. Die SKYLINERS brauchten im zweiten Viertel über drei Minuten,
ehe sie durch ein Dunking von Johannes Voigtmann überhaupt scoren
konnten. Doch Frankfurt tat sich weiter schwer. Hagens Hess sorgte mit
seinem Dreier zum 25:15 für die erstmalige zweistellige Führung (16.).
Jetzt fand Frankfurt ins Spiel und kämpfte sich bis zum 27:27-Ausgleich
durch Danilo Barthel zurück (19.). Mit 32:30 ging es in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel ging Frankfurt durch Doornekamp in Führung.
Robertson traf zum 33:38 (23.). Phoenix hatte nun nicht mehr so leichtes
Spiel, blieb aber dran. Der überzeugende Jonas Grof konnte mit einem
krachenden Dunking zum 38:38 ausgleichen (26.). Das Viertel blieb hart
umkämpft, Frankfurt hatte nur ganz leicht die Nase vorn. Zwei Sekunden
vor Ende lochte Barthel zum 46:49 ein.

Durch einen Korbleger von Jordan Theodore setzte sich Frankfurt auf 48:55
ab (33.). Den Dreier von David Bell egalisierte Doornekamp durch einen
weiteren Treffer aus der Distanz (34.). Danach jedoch war Phoenix mehrfach
nah dran am Ausgleich. Richtig spannend wurde es in der letzten Minute:
Bell traf 44 Sekunden vor Ende den Dreier zum 68:70. Frankfurt konnte den
folgenden Angriff nicht nutzen. Bei wenigen Sekunden auf der Uhr punktete
Bell aber nicht. Da der gefoulte Robertson nur einen von zwei Freiwürfen
traf, blieb ein kleiner Rest Hoffnung. Doch Elliott brachte den letzten
Dreier aus großer Entfernung nicht im Netz unter.

Das Fazit:

Die schlechtere Wurfquote war ein entscheidender Faktor: Beide Teams nahmen
63 Würfe aus dem Feld. Während Phoenix davon 21 versenkte, waren es auf
Frankfurter Seite 28. Das entspricht Quoten von 33 beziehungsweise 44
Prozent. Beim Rebound waren die Hagener dagegen mit 44:35 überlegen. Vier
Hagener Spieler punkteten zweistellig: Jefferson (13), Bell (12), Klassen
(11) und Grof (10), der damit und mit über 30 Minuten Spielzeit neue
persönliche Liga-Bestwerte aufstellte. Bei Frankfurt glänzten vor allem
Doornekamp, mit 15 Punkten und neun Abprallern Topscorer und bester
Rebounder, sowie Voigtmann, der mit 14 Punkten und sechs Rebounds nach
längerer Verletzung ein starkes Comeback hinlegte. Auch Point Guard
Theodore 12 Punkte zum Sieg bei.

Die Trainerstimmen:

Ingo Freyer (Phoenix Hagen): „Kompliment an meine Mannschaft. Wir haben
sehr, sehr gut verteidigt. Lange Zeit konnten wir Frankfurt die Stärken
nehmen. Am Ende haben wir wenige Fehler gemacht, die vor allem Doornekamp
ausgenutzt hat. Mit Theodore hat Frankfurt einen herausragenden
Aufbauspieler, der die Verantwortung übernimmt und die wichtigen Punkte
macht. Wir haben alles gegeben, darum bin ich nicht unzufrieden. Wir haben
heute gegen eine starke Mannschaft sehr gut gespielt. Schade, dass es
nicht gereicht hat, David Bell hätte den letzten Dreier auch treffen
können, wie er es schon oft getan hat.“

Gordon Herbert (FRAPORT SKYLINERS): „Es war ein sehr intensives Spiel von
beiden Mannschaften. Es gab keine leichten Körbe. Hagen hat gut
verteidigt, wir hatten vor allem im ersten Viertel große Probleme damit.
Das war heute ein wichtiger Auswärtssieg für uns gegen einen guten
Gegner in einer guten Atmosphäre.“

Die Statistik:

Phoenix Hagen – FRAPORT SKYLINERS 68:71 (32:30)

Phoenix Hagen: Jefferson (13/3), Bell (12/3), Klassen (11, 12 Reb.), Grof
(10, 7 Reb.), Hess (7/1), Mann (6), Geske (4), Smith (3), Elliott (2).

FRAPORT SKYLINERS: Doornekamp (15/3, 9 Reb., 3 BS), Voigtmann (14/1),
Theodore (12, 6 Ass.), Robertson (11), Barthel (10), Morrison (4), Klein
(3/1), Little (2), Merz.

Stationen: 5:6 (5.), 18:13 (10.), 22:15 (15.), 32:30 (20.), 36:38 (25.),
46:49 (30.), 55:60 (35.), 68:71 (40.).

Zuschauer: 2.793





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Herausgeber:
Basketball Hagen GmbH & Co. KGaA
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