Schwerer Unfall von D.J. Covington überschattet Phoenix Hagen Spiel

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    Hagen: Ischelandhalle | Das Spiel lief bis zur Verletzung von D.J. Covington gut für die Feuervögel.

DRAMATISCHE VERLETZUNG ÜBERSCHATTET SPIEL GEGEN MEISTER


Phoenix Hagen hat am 25. Spieltag der Beko Basketball Bundesliga mit 66:87
(27:42) gegen die Brose Baskets verloren. Schwerer als die Niederlage wog
die schlimme Knieverletzung von D.J. Covington, die er sich im zweiten
Viertel zuzog. Vor 3.054 Zuschauern in der Arena am Ischeland siegten
schließlich die Bamberger in einem Spiel, in dem das Sportliche in den
Hintergrund rückte.

Die Partie verlief zunächst recht ausgeglichen. Hagen verteidigte gut und
führte sogar mit 11:6 (6.). Bamberg wurde stärker und übernahm die
Führung. Beim Stand von 22:29 dann der Schock für Phoenix: D.J.
Covington verletzte sich beim Zurücklaufen auf Höhe der Mittellinie so
dramatisch am Knie, dass er notärztlich behandelt werden musste. Die
Diagnose lautete auf Knieluxation. Die Partie wurde minutenlang
unterbrochen.

Covington wurde von Sanitätern auf einer Trage vom Feld getragen. Die
Ärzte berieten über die medizinische Vorgehensweise. Der US-Amerikaner
wurde in eine Dortmunder Spezialklinik gebracht. Am Abend sollte zum
Ausschluss von Gefäß- und Nervenverletzungen eine
Notfall-MRT-Untersuchung vorgenommen werden. In Gedanken waren und sind
alle Beteiligten bei Covington. Beiden Teams und dem Publikum war die
Bestürzung deutlich anzumerken. Sechs Zuschauer mussten nach dem
schockierenden Anblick aufgrund von Kreislaufproblemen über längere Zeit
medizinisch betreut werden. Mit der Verletzung von D.J. Covington war die
Partie eigentlich beendet. Das Ergebnis von 66:87 wurde zur Nebensache.

Die Trainerstimmen:

Ingo Freyer (Phoenix Hagen): „Über ein Spiel zu sprechen, das ist bei so
einer Verletzung wie bei der von D.J. Covington unmöglich. Eine so
dramatische Verletzung sieht man selten im Sport. Meine Mannschaft ist
sehr, sehr traurig. D.J. ist nicht nur ein Mitspieler, sondern ein Freund.
Es tut unglaublich weh, so etwas mitzuerleben.“

Andrea Trinchieri (Brose Baskets): „Ich möchte eigentlich nur über D.J.
sprechen. Es ist hart, an andere Dinge zu denken. Wir sind zwar Profis,
das ist unser Job. Aber es war heute so schwer. Hagen spielt eine tolle
Saison. Wir sind aus Litauen gekommen und hatten uns auf eine harte
Aufgabe vorbereitet. Mehr kann ich nicht sagen. Alles, alles Gute für
D.J.!“

Die Statistik:

Phoenix Hagen – Brose Baskets 66:87 (27:42)

Phoenix Hagen: Mann (15/2), Elliott (9, 8 Reb.), Bell (9/2, 7 Ass.), Hess
(9/3), Klassen (8), Grof (5), Covington (4), Jasinski (3/1), Keßen (2),
Jefferson (2), Zahner-Gothen, Geske.

Brose Baskets: Melli (15/1, 9 Reb.), Theis (15/1, 14 Reb.), Heckmann (11),
Staiger (11/3), Nikolic (7/1), Zisis (7/1), Wanamaker (6), Radosevic (6),
Strelnieks (6), Harris (3).

Stationen: 5:6 (5.), 16:21 (10.), 22:29 (15.), 27:42 (20.), 37:52 (25.),
51:66 (30.), 58:78 (35.), 66:87 (40.).

Zuschauer: 3.054





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Herausgeber:
Basketball Hagen GmbH & Co. KGaA


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PHOENIX HAGEN UND FC SCHALKE 04 BASKETBALL KOOPERIEREN
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Beko Basketball Bundesligist Phoenix Hagen und die Basketballabteilung des
FC Schalke 04 haben eine Zusammenarbeit vereinbart. Ab dem 1. April 2016
kooperieren die Feuervögel mit den königsblauen Korbjägern. Gemeinsam
wollen beide Klubs talentierte Kinder und Jugendliche aus der Region
entdecken, fördern und im besten Fall zu Bundesligaspielern ausbilden.

„Mit dem FC Schalke 04 Basketball haben wir einen aufstrebenden, starken
Partner im Ruhrgebiet gefunden. Zusammen wollen wir den nächsten Niklas
Geske oder Jonas Grof finden, fördern und über die Jugend- und
Herrenteams auf Schalke und parallel über unsere JBBL- und NBBL-Teams zu
einem Bundesliga-Spieler ausbilden“, sagt Phoenix-Jugendkoordinator
Matthias Grothe. Auch Karl Goetza, Abteilungsleiter der Schalker
Basketballer, ist von der Zusammenarbeit überzeugt: „Eine Kooperation
unserer beiden Vereine im Jugendbereich macht Sinn, wenn man die Gewinnung
und Förderung der jungen Talente vor Augen hat. Durch die Bündelung
unserer Kräfte wollen wir in der Zukunft verhindern, dass talentierte
Nachwuchsspieler zu Mitkonkurrenten abwandern.“

Über Schul-AGs, Events der „kinder+Sport Basketball Academy“ und
weitere Aktivitäten wollen die Klubs insbesondere die Talentsuche an
Schulen ausbauen. Durch den ständigen Austausch der Trainer und
Koordinatoren soll eine optimale Trainings- und Spielsteuerung gesichert
werden. Um die Vernetzung der Spieler und die Zusammenarbeit der Trainer
zu vereinfachen, wird zudem ein angelehntes, einheitliches Spielkonzept
erarbeitet. Auf diesem Wege wollen die Klubs möglichst viele WBV- und
DBB-Kaderspieler ausbilden und fördern.

„Durch die Kooperation mit Phoenix Hagen erreichen wir einen steten
Austausch des Know-hows an Trainingsmethoden und können gemeinsame
Aktionen zur Gewinnung junger Talente im Umfeld Gelsenkirchens auf die
Beine stellen. Als Verein profitieren wir davon, unseren Spielern die
Perspektive Beko Basketball Bundesliga bieten zu können“, sagt Schalkes
Jugendkoordinator Heiko Skiba. Matthias Grothe ergänzt: „Mit dieser
Kooperation stellen wir gemeinsam mit dem FC Schalke 04 Basketball sicher,
dass kein Spieler die Region verlassen muss, um eine ganzheitliche
Ausbildung auf nationalem und internationalem Topniveau zu erhalten.“
Diese Ausbildung betrifft auch Bereiche wie Regeneration, Krafttraining,
physiotherapeutische Maßnahmen oder Hausaufgabenbetreuung.

Über die Zusammenarbeit im Jugendbereich hinaus haben die Klubs zudem
geplant, im Rahmen der Sommervorbereitung 2016/2017 ein Testspiel zwischen
den ersten Herrenteams in Gelsenkirchen auszutragen. Zusätzlich zur
sportlichen Kooperation wollen Phoenix Hagen und der FC Schalke 04
Basketball auch im Marketingbereich Synergien nutzen. Dies soll unter
anderem das gegenseitige Bewerben von Heimspielen, von Basketball-Camps
und von ähnlichen Aktivitäten beinhalten. „Ich freue mich darüber,
dass wir durch diese Kooperation einen starken Partner und eine starke
Marke im Herzen des Ruhrgebiets für Phoenix Hagen gewinnen konnten. Beide
Seiten können sehr voneinander profitieren“, ist Hagens
Geschäftsführer Peter Brochhagen überzeugt.

Für Tobias Steinert, Vorstand Marketing bei Schalke 04, ist die
Zusammenarbeit ein logischer nächster Entwicklungsschritt: „Mit dem
Start der FC Schalke 04 Basketball Academy Anfang Februar haben wir das
Fundament zur Neuausrichtung unserer Jugendarbeit geleistet und fügen nun
mit der Kooperation mit Phoenix Hagen ein weiteres wichtiges Puzzleteil
zum Gesamtkonstrukt der Academy hinzu. Gemeinsam mit Phoenix Hagen werden
wir in Zukunft neue Wege hin zu einer Marke der nachhaltigen Jugendarbeit
beschreiten.“





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