VfL Eintracht Hagen verliert 21:23 Gegen HSG Nordhorn-Lingen

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Hagen: Ischelandhalle |

In guter Erinnerung war vielen der 1000 Fans in der Enervie Arena die Gala-Vorstellung des Handball-Zweitligisten VfL Eintracht Hagen in der Vorwoche gegen den TV Emsdetten, über die sich viele Besucher vor dem Anpfiff gegen die HSG Nordhorn-Lingen austauschten. Was sie eine Woche später über 60 Minuten geboten bekamen erinnerte indes allenfalls in kaum erkennbaren Spuren an die Leistung vor sieben Tagen. Trotz einer guten Startphase, in der die Grün-Gelben zwei Treffer vorlegten, gingen die Köpfe der Mannschaft von Trainer Lars Hepp nach den ersten Fehlversuchen und technischen Fehlern merklich nach unten. Doch im Gegensatz zu der verkorksten Partie bei der DJK Rimpar Wölfe fanden Kapitän Jens Reinarz und Co. diesmal kurzzeitig wieder in die Spur, glichen beim 10:10 (26.) nochmal aus, ehe sie wieder den Faden verloren und nicht zuletzt wegen zweier ausgelassener Siebenmeter und weiterer Hochkaräter mit einem Zwei-Tore-Rückstand in die Kabine gingen – obwohl Tobias Mahncke seinen Gegenüber Björn Buhrmester mit 8:6 Paraden ausstach.

Den Start in den zweiten Abschnitt verschliefen die Hausherren derart, dass sich Hepp bereits in der 34. Minute gezwungen sah, erneut einen Team-Timeout zu nehmen, um seine Farben nach zwei Treffern der HSG neu zu ordnen. Doch all dies nutzte nichts, immer wenn die Eintracht die Chance hatte, den Vorsprung auf unter zwei Treffer zu reduzieren folgte eine Fehlentscheidung im Angriff, die entweder in einen technischen Fehler oder einen Fehlwurf mündete. So blieb es zwar bis zum Ende spannend, aber ohne eine echte Chance auf eine Wende.

Angesprochen darauf, ob seine Mannschaft einen „schmutzigen“ Sieg dank der höheren Disziplin und Eingespieltheit gelandet hätte, schmunzelte HSG-Trainer Heiner Bültmann, ehe er zugab, dass das „weitestgehend stimmt“, obwohl er sich an dem Wort schmutzig letztlich etwas stieß. „Unsere große Stärke ist schon seit Monaten eine sehr gute Abwehr mit einem starken Buhrmester dahinter. Und da wir eine geringe Fluktuation an Spielern haben, können wir wegen unserer Eingespieltheit meist auch auf eine hohe taktische Disziplin bauen“, analysierte Bültmann. Hepp war mit der Defensive naturgemäß zufrieden, stieß sich allerdings etwas daran, dass der Matchplan phasenweise über den Haufen geworden wurde. „Daran müssen wir anknüpfen, wir können solche Spiele nur gemeinsam gewinnen“, lautete der Appell des Hagener Übungsleiters.

VfL: Mahncke, Müller; Reinarz (2/2), Schlotmann (n.e.), Strohl, Schneider (4), Prokopec (1), Ciupinski, Friðgeirsson (3), Tubic (3), Aschenbroich (2), von Boenigk (1), Renninger (2), Rink (3).

HSG: Buhrmester, Bartels (n.e.); Heiny (3), Schumann (1), Mickal (1), Miedema (3), Meyer (2), Robba (6/1), Terwolbeck, de Boer (3), Bergmann, Wiese (4), Madsen.

Text VFL Eintracht Hagen
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