Fracking und seine Gefahren für die Gesundheit der Bevölkerung

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In Niedersachsen wird seit Jahrzehnten gefrackt und zwar konventionell, mit angeblich weniger „giftigen Chemikalien“.

Einem Bericht der Frankfurter Rundschau zufolge wurde eine ansteigende Krebsrate der Bewohner der Gemeinde Bothel, bei Bremen, als unverhältnismäßig hoch festgestellt.
Man vermutete, dass die im Bereich der Ortschaft durchgeführte Förderart von Gas ursächlich sein könnte. Denn mit dem Bohren in tiefe Schichten werden auch als Nebenfolge Uran, Thorium (Radioaktivität) und Quecksilber freigesetzt und zutage gespült.

Untersuchungen
1. Dem Epidemiologische Krebsregister Niedersachsen (EKN) war zu entnehmen, dass in Bothel im Zeitraum von 2003 bis 2012 eine Häufung an Leukämie- und Lymphdrüsenkrebsfällen bei Männern festgestellt worden war.

2. Untermauert wurde die Vermutung mit dem Untersuchungsergebnis des Landesamtes für Bergbau, Energie u. Geologie (LBEG) des Landes Niedersachsen, die in Fördernähe überhöhte Quecksilberwerte gemessen hatte.
“Für mehrere Regionen um Rotenburg herum wurden daraufhin die Krebsdaten einer Sonderauswertung unterzogen.

Ergebnisse:
Neben Bothel ist nur Rotenburg von der erhöhten Krebsrate betroffen. „Bei rund 55 erwarteten Fällen wurden 72 Erkrankungen beobachtet, dies entspricht einer Erhöhung um 31 Prozent“, heißt es beim EKN. Vor allem beim Multiplen Myelom, einer Form von Knochenmarks-Krebs, war die Neuerkrankungsrate erhöht.
Die mit den Jahren erkannten aber kaum veröffentlichten Folgen, die zunehmenden Krebserkrankungen in den Förderregionen haben bislang in Niedersachsen noch zu keinen Reaktionen der verantwortlichen Politiker geführt.
Es wird weiter Gas gefördert und die belasteten Bohrschlämme werden bundesweit auf Deponien entsorgt. Damit werden auch die durch Fracking hervorgebrachten krebserregenden Stoffe auf Deponien bundesweit verbracht und als „wenig“ belastet eingestuft.
So auch in Nordrhein Westfalen.*

*http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/aktue...
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