Großes Interesse beim Thema Schloss Sythen - Unternehmen will Standort nutzen

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Das Unternehmen „Gute Botschafter“ interessiert sich für den Standort Schloss Sythen.

Sythen. Großes Interesse zeigten zahlreiche, vor allem Sythener, Bürgerinnen und Bürger, um die Ideen von Michael Buttgereit zu hören, was er sich mit seinem Unternehmen „Gute Botschafter“ für den Standort Schloss Sythen vorstellen kann. Diese Gedanken stellte Buttgereit am Donnerstagabend im Stadtentwicklungs- und Umweltausschuss vor. Gleichzeitig hatten Vertreter aus Politik und Bürgerschaft die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

Michael Buttgereit, Mitinhaber des Halterner Kommunikations- und Designbüros „Gute Botschafter“ erläuterte zunächst seine betrieblichen Vorstellungen: Von derzeit insgesamt 40 Mitarbeitern (32 in Haltern am See, sieben in Köln und einer in Wien) möchte er bis 2020 auf 80 expandieren, davon 50 in Haltern am See. „Deshalb benötigen wir einen neuen Standort, bei dem wir genügend Raum für die Büros, aber auch für eine Akademie, für Symposien und Seminare haben.“ Das alles in einem ansprechenden Ambiente.
Buttgereit, selbst Sythener Bürger, ist deshalb auf das Schlossgelände gestoßen, das nach seinen Vorstellungen diese Voraussetzungen erfüllen könnte, um – nach dem Bau vor zusätzlichen Gebäuden auf diesem Gelände – Platz bieten könnte, um Büroflächen von 1000 bis 1200 qm sowie einen etwa 250 bis 350 qm großen Veranstaltungsraum zu bieten.
Damit will er auch dem Anliegen von vielen engagierten Sythenern gerecht werden, um diese - beispielsweise den Förderverein Schloss Sythen (Rentnerband), Schützenverein und weitere Gruppen - weiterhin einzubinden. „Meine Vision ist es, einen Ort für alle Bürgerinnen und Bürger zu schaffen, wo mehr möglich ist als bisher, wir wollen also einen Mehrwert erzielen und alle Interessierten und Engagierten mit einbinden.“ Zudem gehe es nach seinen Worten darum, die Qualitäten und Angebote dieses Ort zu erhalten und zu ergänzen und nicht darum, es einzuschränken oder zu verdrängen.
Der Vorsitzende des Schlossvereins, Willi Haverkamp, erklärte, dass er zum derzeitigen Zeitpunkt noch keine Stellung beziehen könne. „Wir werden es sacken lassen, natürlich wollen wir, dass das Schloss erhalten bleibt.“
So sieht es auch die Politik, die ab sofort in einen offenen Dialog mit dem Menschen eintreten wird. Ausschussvorsitzender Manfred Ernst regte an, nun zunächst in Ruhe nachzudenken und dann in einer weiteren Veranstaltung in Sythen gemeinsam mit der Öffentlichkeit und dem Ideengeber zu sprechen.
Bürgermeister Bodo Klimpel erklärte, dass eine Reihe von planungsrechtlichen und förderrelevanten Fragen geklärt werden müssen. Insofern sei es derzeit noch viel zu früh, um Fragen nach der Machbarkeit zu beantworten.
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